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Heft 1/2010

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Themenschwerpunkt:
Transgenerationale Traumatisierung (Hrsg. Jörg Frommer und Stefan Trobisch-Lütge)

Ulrich Lamparter, Christa Holstein, Linde Apel, Malte Thießen, Dorothee Wierling, Birgit Möller und Silke Wiegand-Grefe
Abstract
Die familiäre Weitergabe von Kriegserfahrungen als Gegenstand interdisziplinärer Forschung

Birgit Möller und Malte Thießen
Abstract
Familiäre Tradierung des „Feuersturms“ in psychologischer und historischer Perspektive: Drei Generationen berichten

Stefan Trobisch-Lütge
Abstract
„Ich bin ein Haftfolgeschaden“ – protrahierte Unbestimmbarkeit in der Rekonstruktion traumatischer Erfahrungen bei den Nachkommen politisch Verfolgter der SED-Diktatur

Sabine Haversiek-Vogelsang
Abstract
Sekundäre Traumatisierung bei Kindern in Flüchtlingsfamilien – Prävention von Sekundärschäden bei Kindern traumatisierter Flüchtlinge

Karl-Heinz Bomberg
Abstract
Was Wendegewinner und Wendeverlierer voneinander lernen können

Hans Holderegger
Abstract
Adoleszenz: Metamorphose und entwicklungsgeschichtlicher Wendepunkt

Gottfried Fischer
Abstract
Die systematische Bedeutung von Ätiologie und Pathogenese für Krankheitslehre und Behandlungs-
konzeption in der Psychotherapie

Ulrich Lamparter et al.

Die familiäre Weitergabe von Kriegserfahrungen als Gegenstand interdisziplinärer Forschung
Ulrich Lamparter, Christa Holstein, Linde Apel, Malte Thießen, Dorothee Wierling, Birgit Möller und Silke Wiegand-Grefe

Zusammenfassung
Theoretischer Hintergrund: Die Erforschung der langfristigen psychischen Auswirkung von Kriegserfahrungen des zweiten Weltkriegs macht eine interdisziplinäre Zusammenarbeit notwendig. Fragestellung: Wie lassen sich die langfristige individuelle Verarbeitung der Kriegserfahrungen im „Hamburger Feuersturm“ (1943) von damaligen Kindern und Jugendlichen und ihre spätere familiäre Weitergabe im interdisziplinären Kontext beschreiben und verstehen? Methoden: Reflexion der einzelwissenschaftlichen Herangehensweisen von Psychoanalytikern und Historikern und einschlägiger Vorbefunde, Entwicklung interdisziplinärer Fragestellungen, Planung einer umfassenden Untersuchung, semistrukturiertes Interview, nacherzählend gedeutete Verarbeitungsgeschichte, Gruppenauswertung mit verstehender Typenbildung, Reflexion mentalitätsgeschichtlicher und kulturgeschichtlicher Traditionslinien, Erhebung psychometrischer Daten, Gewinnung einer Stichprobe von 64 Zeitzeugen und ihren Familien. Ergebnisse: Es lässt sich ein entsprechendes Forschungsdesign entwickeln. Die Untersuchungen stoßen auf großes Interesse der damaligen Kriegskinder.
Schlussfolgerungen: Vergleichbare komplexe Fragestellungen zu langfristigen Auswirkungen von Kriegserfahrungen lassen sich in einer interdisziplinären Zusammenarbeit methodisch bewältigen.

Schlüsselwörter
Kriegskindheit; Luftkrieg; verstehende Typenbildung; transgenerationale Weitergabe; interdisziplinäre Zusammenarbeit Psychoanalytiker und Historiker

The transgenerational transmission of war experiences as a subject of interdisciplinary research
Summary
Theoretical Background: Research on long-term emotional impact of World War II experiences necessitates interdisciplinary collaboration. Objective: How could long-term individual coping strategies of war experiences of former children and adolescents during the „Operation Gomorrha (Hamburg Firestorm)“ (1943) and later family transmission be investigated within an interdisciplinary context? Methods: Reflection of single scientific approaches and relevant findings, development of interdisciplinary questions and research design, semi structured interviews, renarrated and interpreted history of coping, group analysis and generation of different types in the mode of type formations by comprehension, reflection of historical mental and cultural lines of tradition, collection of psychometric data, recruitment of a sample of 64 witnesses and their families. Results: An appropriate research design could be developed. The research project meets interest of the former „war“ children. Conclusions: Comparable complex research questions on long-term impact of war experiences could be dealt with methodically by applying an interdisciplinary approach

Keywords
Childhood in war; allied air war; type formations by comprehension; transgenera- tional transmission; research cooperation of psychoanalytic and historic science

Birgit Möller und Malte Thießen

Familiäre Tradierung des „Feuersturms“ in psychologischer und historischer Perspektive: Drei Generationen berichten
Birgit Möller und Malte Thießen

Zusammenfassung
Als Zäsur des 20. Jahrhunderts prägen die Luftangriffe auf Hamburg vom Juli 1943 Hamburgs Stadtbild und -geschichte bis heute. Über die individuelle Verarbeitung und familiäre Tradierung dieses Ereignisses ist jedoch bislang wenig bekannt. Ein interdisziplinäres Forschungsprojekt an der Universität Hamburg hat mit Hilfe semistrukturierter Interviews und psychologischer Fragebögen 72 Familien untersucht. Am Beispiel der Interviews einer vier Generationen umfassenden Familie wird in diesem Beitrag die familiäre Tradierung des Luftkriegs sowohl aus psychologischer als auch aus geschichtswissenschaftlicher Perspektive untersucht und so der Einfluss individueller und zeitgeschichtlicher Deutungsmuster bei der Verarbeitung und Weitergabe von Kriegserfahrungen aufgezeigt.

Schlüsselwörter
Transmission; Tradierung; Trauma; Familie; Interviews; Zweiter Weltkrieg

Family transmission of experiences of the „Firestorm“ in psychological and historical perspective: Three generations recount

Summary
The air raids of Hamburg in 1943 (Hamburg ‘Firestorm’) deeply shaped both history and cityscape of Hamburg to date. However, little is known about transgenerational transmission of these experiences within families. An interdisciplinary research project at the University of Hamburg analyzed semi-structured interviews and psychological questionnaires of 75 families. Given as example interviews of a four generation family, transmission within the family is analyzed from both a psychological and historical perspective. Further its localization and use against the background of individual and contemporary historical interpretation patterns are presented.

Keywords
Transmission; transgenerational transmission; trauma; family; interviews; Second World War

Stefan Trobisch-Lütge

„Ich bin ein Haftfolgeschaden“ – protrahierte Unbestimmbarkeit in der Rekonstruktion traumatischer Erfahrungen bei den Nachkommen politisch Verfolgter der SED-Diktatur
Stefan Trobisch-Lütge

Zusammenfassung
Die Nachkommen politisch Verfolgter der SED-Diktatur sind in vielfältiger Weise in das Verfolgungsgeschehen ihrer Eltern involviert. Durch die häufig zu beobachtende Chronifizierung der elterlichen Verfolgungssymptomatik – bestimmt von sozialem Rückzug, hohem Misstrauen sowie Verbitterung – sind viele Nachkommen in eine Auseinandersetzung bzw. in eine Rekonstruktion der elterlichen Verfolgungsgeschichte gezwungen. Im Erleben der Nachkommen zeichnet sich die rekonstruierte elterliche Belastungen 20 Jahre nach der Wende durch einen hohen Grad von protrahierter Unbestimmbarkeit aus. Eigenes Erleben der Nachkommen trifft häufig auf nur bruchstückhafte, verunsichernde Erinnerungssegmente der Elterngeneration. Irritierende Verfolgungspraktiken der Stasi haben häufig bewirkt, dass durch schwere persönliche Verunsicherungen Zweifel am Gehalt der autobiographischen Erinnerungen entstanden sind. Interne Entscheidungs- und Verarbeitungsprozesse unter den Lebensbedingungen einer Diktatur, die auch den Umgang mit den eigenen Kindern betrafen, sowie externe Verfolgungseinflüsse der verfolgten Elterngeneration lassen sich aus Sicht der Nachkommen nur schwer voneinander unterscheiden. Die Rechtmäßigkeit und Angemessenheit der eigenen Erinnerung wird durch geschichtliche Relativierungsversuche im öffentlichen Raum bezüglich des Unrechtscharakters der DDR angezweifelt. Somit steht die Folgegeneration vor der schwierigen Aufgabe, Fragen an die Angemessenheit und die Berechtigung der eigenen und der elterlichen Erinnerungen zu stellen. Anhand von Interviewausschnitten im Rahmen einer qualitativen Studie des Autors – geführt mit einer von Zwangsadoption betroffenen Tochter einer politisch Verfolgten – werden zentrale Themen einer verunsichernden Rekonstruktion der elterlichen und der eigenen Lebensgeschichte verdeutlicht.

Schlüsselwörter
Rekonstruktion; Verfolgungsgeschichte; SED-Diktatur; Vergangenheitsbewältigung; Unbestimmbarkeit

„I am a consequental damage of detention“- protracted non – deteminability in the reconstruction of traumatic experiences in the descendants of victims of political persecution of the SED dictatorship

Summary
The descendants of the political persecution of the SED dictatorship are in many ways involved in the history of persecution of their parents. Because of the frequently observed chronification of the parental persecution symptoms- characterized by social retreat, deep distrust and bitterness- a lot of descendants are forced to come to terms with or even reconstruct the parental history of persecution. But 20 years after the „Wende” the reconstruction of the parental distress is distinguished by a high degree of protracted non - determinability. Descendants own experiences often meet only fragmented, unsettling memory segments of the parental generation. Irritating persecution practices of the Stasi often have caused grave personal uncertainties and in consequence have spread doubts about the reliability of autobiographical memories until nowadays. Internal decision-making and processing under the living conditions of a dictatorship, which also covered how to deal with their own children, and external influences of the persecuted parental generation are, from the viewpoint of the descendants, difficult to distinguish from each other. In addition the legitimacy and the appropriateness of victims´ recollections today are put into doubt through the actual attempt to publicly relativize the injust character of the GDR. Therefore, the following generation faces the difficult task to question the appropriateness and legitimacy of its own and the parents’ memories. In a qualitative study based on interviews with a victim of forced adoption, daughter of a politically persecuted woman, the author clarifies central themes of a disconcerting reconstruction of the victim´s parental and own biography.

Keywords
reconstruction; history of persecution; SED.dictatorship; coming to terms with the past; non-determinability

Sabine Haversiek-Vogelsang

Sekundäre Traumatisierung bei Kindern in Flüchtlingsfamilien – Prävention von Sekundärschäden bei Kindern traumatisierter Flüchtlinge
Sabine Haversiek-Vogelsang

Zusammenfassung
In der medizinisch-therapeutischen Behandlung von Folterüberlebenden und Kriegsflüchtlingen müssen konkrete Schritte im Sinne präventiver Hilfen zur Abwendung von Sekundarschäden der seelischen Entwicklung bei ihren Kindern unternommen werden. Im Behandlungszentrum für Folteropfer Berlin (bzfo) führten die Erfahrungen in der therapeutischen Behandlung von Flüchtlingskindern mit einer Sekundären Traumatisierung, deren Eltern an einer behandlungsbedürftigen Traumafolgestörung leiden, zu einer erhöhten Aufmerksamkeit für die Gefährdungslage der Kinder der Patientinnen und Patienten. Die Auffälligkeiten dieser Kinder sind eher heterogen und häufig nicht als Traumafolgestörung zu kategorisieren. Vielmehr wurde deutlich, dass diese Flüchtlingskinder als Kinder psychisch kranker Eltern mit einem spezifischen Unterstützungsbedarf gelten können. In der Hilfeleistung sollte die häufig von Parentifizierung und Opferstatus geprägte Familiendynamik Berücksichtigung finden. Mit der Einführung eines so genannten Kindermonitoring wird der Hilfe- und Unterstützungsbedarf der Kinder von Flüchtlingen mit einer kriegs- und verfolgungsbedingten, behandlungsbedürftigen Traumafolgestörung systematischer als zuvor erfasst.

Schlüsselwörter
Flüchtlingskinder; Traumatisierte Flüchtlinge; Psychisch kranke Eltern; Gefährdung der psychischen Entwicklung; Präventive Maßnahme

Secondary traumatization in refugee-children – Prevention of secondary harm in children of traumatized refugees
Summary
The medical and therapeutic treatment of torture survivors and refugees has to supply concrete steps of preventive support for the children of the patients in order to avert secondary harm to their mental development. In the Berlin Center for Torture Survivors the experience in the treatment of secondary traumatized refugee children whose parents suffered from complex traumatic distress led to rising attention to the risk their children are exposed to. The problems of these children are heterogeneous and mostly not to be categorized in terms of traumatic stress disorder. Their situation and specific needs are rather to be considered within the frame of the mental disease of their parents. Psychosocial or therapeutic support should take into account parentified and victim-focussed family dynamics. The installation of a so-called child monitoring aims to record systematically the needs and support for the children of refugees with clinically relevant traumatic distress.

Keywords
Refugee children; Traumatized refugees; Mentally ill parents; Risk to mental development; Prevention measure

Karl-Heinz Bomberg

Was Wendegewinner und Wendeverlierer voneinander lernen können
Karl-Heinz Bomberg

Inhalt in Bearbeitung

Hans Holderegger

Adoleszenz: Metamorphose und entwicklungsgeschichtlicher Wendepunkt
Hans Holderegger

Zusammenfassung
Die Adoleszenz entspricht nicht nur einem für die individuelle Entwicklung bedeutsamen Lebensabschnitt, sie hat auch einen prägenden Einfluss auf Familie und Gesellschaft und steht in einem engen Zusammenhang mit Geburt und Tod, den beiden anderen grossen, in allen Kulturen ritualisierten Zäsuren des Lebens. Der Autor skizziert klinische Erfahrungen, die sowohl auf Entwicklungsstörungen in der Adoleszenz als auch auf deren Neuinszenierung im späteren Leben hinweisen. In der Adoleszenz geht es neben der Loslösung von den primären Objekten, der Integration kindlicher Konflikte und Traumatisierungen vor allem auch um die Entfaltung ganz neuer Entwicklungspotenziale, die im Sinne eines „zündenden Funkens“ den Übergang ins Erwachsenenleben ermöglichen. Der Autor plädiert dafür, dass man in Hinsicht auf die Adoleszenz die Gewichtung des Koordinatensystems der menschlichen Entwicklung neu überdenken soll.

Schlüsselwörter
Adoleszenz und Gesellschaft; Adoleszenz und frühe Entwicklung; Adoleszenz und Trauma; Bedeutung positiver Emotionen; Geburt

Adolescence: Metamorphosis and Developmental Turning Point
Summary
Adolescence is not only an important stage of life for the development of the individual, but also has a formative influence on family and society. It is closely connected to birth and death, the other two ritual caesurae of life that exist in all cultures. The author outlines clinical experiences, which point to developmental disorders in adolescence as well as their re-enactment in later life. Adolescence is not only about detachment from the primary objects, the integration of childlike conflicts and traumatisations, but also about the unfolding of totally new development potentials that like an exploding spark enable the transition to adulthood. The author argues that in regard to adolescence the weighting of the coordinate system of human development should be reevaluated.

Keywords
Adolescence and society; adolescence and early development; adolescence and trauma; significance of positive emotions; birth;

Gottfried Fischer

Die systematische Bedeutung von Ätiologie und Pathogenese für Krankheitslehre und Behandlungskonzeption in der Psychotherapie
Gottfried Fischer

Zusammenfassung
In neueren Diskussionen wird bisweilen die Auffassung vertreten, die diagnostischen Manuale ICD und DSM enthielten eine neue medizinische und psychotherapeutische Krankheitslehre bzw. würden von sich aus diesen Anspruch erheben. Hierbei handelt es sich nach Auffassung des Autors um ein Missverständnis. Die ICD etwa beschränkt sich aus pragmatischen Gründen auf die Symptomebene, um hier eine Sprachregelung und einen möglichst breiten internationalen Konsens zu erreichen. Mit diesem verständlichen Anliegen verbindet sich aber weder die Absicht, die Krankheitslehre überhaupt auf Symptomatologie zu reduzieren, noch die Bedeutung von Ätiologie und Pathogenese herunter zu stufen, wie gelegentlich unterstellt wird. Die systematische Bedeutung der Ätiologie für die Krankheitslehre wird nach Auffassung des Autors gegenwärtig durch die „ätiologische Wende“ unterstrichen, die in der modernen Psychotraumatologie und Traumatherapie ihren deutlichsten Ausdruck findet. In Theorie und Behandlung von Trauma-Folgestörungen bringt das Ereigniskriterium eine erneute Wendung der Krankheitstheorie hin zu Anamnese und Lebensgeschichte mit sich und damit – epistemologisch gesehen – zu einer Verlaufsbetrachtung pathologischer Prozesse. Dieses unverkürzte, ätiologieorientierte Krankheitsverständnis liegt den Psychotherapie-Richtlinien zugrunde. Abschließend geht der Autor auf die Bedeutung der Ätiologie für die psychotherapeutische Behandlungsplanung ein und vertritt die These, dass Behandlungsfehler und therapeutische Fehlschläge regelhaft zu erwarten sind, wenn Psychotherapien ohne Rücksicht auf den individuellen ätiopathogenetischen Hintergrund geplant und durchgeführt werden.

Schlüsselwörter
Symptombehandlung; kausale Psychotherapie; ätiologieorientierte Psychotherapie; Neufassung der ICD; Psychopathologie; Nosologie; Ätiologie; Pathogenese; Symptomatologie

The systematic meaning of etiology and pathogenesis for nosological theory and the conceptualization of treatment in psychotherapy
SummaryIn recent discussions it has been argued that diagnostic manuals such as the ICD or DSM contain a new nosology or at least claim to do so. According to the author this assumption is based on a misunderstanding. In the author’s view a diagnostic system such as the ICD restricts itself for pragmatic reasons to the classification of symptoms in order to arrive at a „common language” and an as broad as possible international consensus. This understandable aim however does not include the intention of reducing in an epistemologic sense nosology to symptomatology nor does it intend to diminish the meaning of etiology and pathogenesis at all. The systematic importance of etiology for the theory of psychic diseases as well as generally in medicine according to the author has currently been underlined by an „etiologic turn“, which is most clearly expressed in modern psychotraumatology and trauma therapy. In this field the „traumatic event-criterion” stands for the renewed interest in life history and biographical anamnesis and therefore – in epistemological terms – in a process related view of psychopathology. This etiology oriented, nonreductive conceptualisation of psychic illnesses forms the basis of the official „German Guidelines to Psychotherapy”. In closing the author highlights the necessity of an etiology-oriented approach for the planning of psychotherapies. He puts forward the thesis that as a rule therapeutic failure is to be expected, if psychotherapies are planned and executed without attention being paid to the individual‘s etiopathogenic background.

Keywords
Symptom oriented treatment; causal psychotherapy;
etiology-oriented psychotherapy; reconceptualizing ICD; psychopathology; nosology; etiology; pathogenesis; symptomatology

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