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Heft 4/2007

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St


Themenschwerpunkt
Psychotherapie als geisteswissenschaftliche Disziplin

Dieter Wandschneider
Abstract
Der Begriff des Lebens bei Hegel und das Leib-Seele-Problem – in systemtheoretischer Perspektive

Rosmarie Barwinski
Abstract
Erinnerung und traumatischer Prozess

Helene Verba, Robert Bering und Gottfried Fischer
Abstract
KO-Tropfen und "date rape" – Verabreichung von Drogen zur Begehung von Sexualstraftaten

Klaus Erich Kaehler
Abstract
Zum Verhältnis von Phänomenologie und Psychologie bei Hegel und Husserl

Manfred Sauer und Sabine Emmerich
Abstract
Beziehung basierte Integration: Ein Praxismodell integrierter Medizin

Ina Maria Hinnenthal, Ester Manera und Mauro Cibin
Abstract
Psychotraumatologie und Neuroplastizität: Theoretische Überlegungen und klinische Konsequenzen für ein stationäres Entwöhnungsprogramm für Alkohol- und Kokainabhängige

Léon Wurmser
Abstract
Fünf philosophische Dimensionen der Psychoanalyse


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Dieter Wandschneider

Der Begriff des Lebens bei Hegel und das Leib-Seele-Problem – in systemtheoretischer Perspektive

Dieter Wandschneider

Zusammenfassung
Der Organismus, der sich in seiner Artallgemeinheit selbst erhält, hat in Hegels Deutung den Charakter eines tätigen Allgemeinen, d.h. eines Subjekts, eines Selbst, das also schon der Pflanze zukommt. Für das Tier, so Hegel, ist darüber hinaus ein doppeltes Selbst kennzeichnend. Diese Struktur wird systemtheoretisch re-interpretiert als Auto-Regulation in dem Sinn, dass der organismische Prozess durch die Sollwerte der Systemexistenz selbst kontrolliert und gesteuert ist, in diesem Sinn also durch eine Selbst-Instanz, die bei der Pflanze die biochemischen Funktionen, beim Tier zusätzlich die Bewegungsaktionen regelt. Letztere setzen Wahrnehmung und damit Sinnesorganisation und Nervensystem voraus. Die Verschränkung von Außenwahrnehmung und Selbstwahrnehmung wird, anknüpfend an Hegels Deutung, als Empfindung bestimmt, durch die eine Innendimension aufgespannt ist, charakterisiert durch Selbstidentität, Privatheit, Intentionalität und Quale-Bestimmungen. Ein flexibel an die Situation angepasstes und damit tendenziell ‘intelligentes’ Verhalten, so wird weiter gezeigt, ist nicht als Roboter- oder Reflexverhalten, sondern nur empfindungsgesteuert möglich. Das Psychische ist somit kein überflüssiges Epiphänomen des Organischen, sondern besitzt reale biologische Relevanz. Systemtheoretisch ist Psychisches damit als Emergenzphänomen eines zur Wahrnehmung befähigten, um sich selbst besorgten materiellen Systems gedeutet. Seele und Selbsterhaltung gehören in der Tat essentiell zusammen – eine Einsicht, die auch für das Projekt künstlicher Intelligenz erheblich sein dürfte.

Schlüsselwörter
Hegel; objektiver Idealismus; Leib-Seele-Problem; Emergenz; Epiphänomenalismus

The Concept of Life in Hegel and the Body-Mind-Problem – in a System-Theoretical Perspective

Summary
The organism, self-preserving its species-universality, has, in Hegels interpretation, the character of an acting universal, ie. a subject, a self, which thus already inheres the plant. For the animal, so Hegel, beyond that a double self is characteristic. This structure is system-theoretically re-interpreted as auto-regulation in the sense that the organismic process is controlled by the set-points of the system existence itself and in this sense by a self-instance, which regulates the biochemical functions of the plant, and, for the animal, additionally the movement actions. The latter presuppose perception and thus sensual organization and nervous system. The entanglement of external perception and self perception is, referring to Hegel’s interpretation, determined as sensation, by which an inner dimension is spanned, characterized by self identity, privacy, intentionality and quale-predicates. A behavior adapted flexibly to the situation and thus potentially ‘intelligent’, as is shown further, is only possible as sensation-controlled, not as robot or reflex behavior. The Psychic is thus no superfluous epiphenomon of the Organic, but possesses real biological relevance. Reinterpreted in a systemtheoretical vein the Psychic thereby is determined as an emergence phenomenon of a material system qualified for perception and concerned about itself. Soul and self-preservation indeed essentially belong together – an insight, which might be substantial also for the project of artificial intelligence.

Keywords
Hegel; objective idealism; mind-body-problem; emergence; epiphenomenalism

Rosmarie Barwinski

Erinnerung und traumatischer Prozess

Rosmarie Barwinski

Zusammenfassung
Spezifisch für die Verarbeitung traumatischer Erfahrungen scheint die Schwierigkeit zu sein, die erlebten traumatischen Geschehnisse kognitiv und emotional wahrzunehmen und in ihrer subjektiven Bedeutung einschätzen zu können. Diese besondere Problematik kann aus psychologischer Sicht auf Abwehrvorgänge zurückgeführt werden, die sich gegen die Wahrnehmung der bedrohlichen traumatischen Realität und gegen die damit einhergehenden überwältigenden Affekte richten. Folge dieser Wahrnehmungsabwehr ist eine eingeschränkte Erinnerungsfähigkeit. Phänomenologisch betrachtet reicht das Spektrum der Einschränkung der Erinnerungsfähigkeit von einer vollkommenen Amnesie bezüglich des traumatischen Geschehens bis hin zur Verleugnung der subjektiven Bedeutung des traumatisierenden Realitätsaspekts. Im Beitrag wird der Frage nachgegangen, welche Gründe aus psychologischer und psychoanalytischer Sicht Problemen in der Erinnerungsfähigkeit an traumatische Erfahrungen zugrunde liegen und welche Formen der Erinnerung in welcher Phase des Verarbeitungsprozesses dominieren.

Schlüsselwörter
Trauma; Erinnerung; Traumaintegration; Dissoziation; Verdrängung

Memory and Traumatic Process

Summary
The processing of traumatic experiences obviously triggers the difficulty to perceive cognitively and emotionally the experienced traumatic events as well as to assess them in their personal significance. In a psychological view, this problem may be attributed to defensive mechanisms directed against the perception of threatening traumatic realities and against the related overwhelming affects. Such a defence of perception is typically connected with reduced memory capabilities. In a phenomenological view, the range of limited memories goes from a total amnesia regarding the traumatic events to a denial of the personal importance of the traumatizing reality aspects. This article investigates, under a psychoanalytical perspective, the reasons triggering such memory problems with respect to traumatic events as well as the specific memory forms dominating particular phases of the trauma processing.

Keywords
trauma; memory; traumaintegration; dissociation; suppression

Helene Verba, Robert Bering und Gottfried Fischer

KO-Tropfen und "date rape" – Verabreichung von Drogen zur Begehung von Sexualstraftaten

Helene Verba, Robert Bering und Gottfried Fischer

Zusammenfasung
Der Einsatz von KO-Tropfen zur Begehung von Straftaten wirft eine komplexe Problematik auf, die auf mehreren Ebenen, diagnostisch, polizeilich, straf- und entschädigungsrechtlich, Auswirkungen hat. Die Drogen verursachen Störungen des Bewusstseins, der Wahrnehmung und rufen anterograde Amnesien hervor. Trotzdem entwickeln date-rape-Opfer Symptome einer traumatischen Belastungsstörung. Die Frage, wie peritraumatische Bewusstlosigkeit und traumatische Belastungsstörungen zusammenhängen, erhält in dieser Konstellation wieder Aktualität. Diese Arbeit befasst sich mit der Fragestellung, ob und wie trotz peritraumatischer Bewusstlosigkeit eine traumatische Belastungsstörung entstehen kann. Im folgenden Beitrag wird der aktuelle Forschungsstand über date rape, acquintance rape und den Einsatz von Drogen zusammengefasst. Es wird auf die Problematik der Differentialdiagnose einer traumatischen Belastungsstörung hingewiesen, insbesondere bei der Feststellung des Trauma-Kriteriums und der Eingrenzung intrusiver Phänomene. Untersuchungen mit TBI (Traumatic Brain Injury)-Patienten zeigen, dass trotz peritraumatischer Bewusstlosigkeit eine Kodierung der traumatischen Erfahrung im impliziten Gedächtnis stattfinden kann. Diese Annahme wird untermauert durch neurobiologische Erkenntnisse der Gedächtnisforschung psychotraumatischen Belastungsreaktionen, die einen Zusammenhang zwischen peritraumatischer Dissoziation und Beeinträchtigungen der Gedächtnisleistung behaupten. Es werden neurobiologische Modellvorstellungen der posttraumatischen Belastungsstörung herangezogen, um zu zeigen, dass die mit Hilfe von KO-Tropfen künstlich herbeigeführte Dissoziation eine Entkopplung des expliziten Gedächtnisses vom impliziten Gedächtnis hervorruft und eine Fragmentierung des traumatischen Gedächtnisses zur Folge haben kann. Die traumatische Erfahrung wird in das aufgespaltete Traumaschema gespeichert. Bei Aktivierung des Traumaschemas wird der traumatische Zustand mit seinen sensorischen, affektiven, motorischen und kognitiven Komponenten aktiviert. Es kommt zu einer Reproduktion der traumatischen Erfahrung mit Wiederbelebung der raum- und zeitlosen traumatischen Erinnerungsfragmente. In der Therapie von Betroffenen wird eine korrekte ätiologische Zuweisung der Beschwerden für den Erfolg der Therapie von zentraler Bedeutung sein. Ist der traumatische Hintergrund der Störung nicht erkannt worden, kann es keine relevante Änderung der Übertragungsbeziehung bewirkt werden.
Schlüsselwörter
KO-Tropfen; date-rape; peritraumatische Bewusstlosigkeit; Gedächtnisstörung; traumatische Belastungsstörung

Spiked drinks and date rape – The use of drugs to proceed date rape

Summary
The use of spiked drinks to proceed date rape or acquintance rape is linked to complex problems that have effects on many levels of diagnosis, police detection, penal and compensation regulations. The drugs cause dysfunction of consciousness, of perception and anterograde amnesia. Nevertheless, the date rape victims develop symptoms of traumatic stress. With this insight, the issue of how peritraumatic unconsciousness is linked to a traumatic stress gains more attention. The authors look into the question of how can a traumatic stress develop despite of peritraumatic unconsciousness? This article emphasizes the newest findings about date rape, acquintance rape in combination with drugs. With this aim, problems in differential diagnosis will be pointed out, particularly by the determination of the trauma-criterium and by the delimitation of intrusive phenomena. Findings about traumatic brain injury shows that an encoding of traumatic experience in the implicite memory can takes place despite of peritraumatic unconsciousness. Neurobiological research on memory by psychotraumatological stress reaction supports that the assumption of a linkage between peritraumatic dissociation and memory impairement. Neurobiological models of traumatic stress will be brought to show that the drug-induced dissociation leads to a decoupling of the explicit from the implicit memory and cause a fragmentation of traumatic memory. In this way, the traumatic experience will be encoded in a dissociated traumatic schema. A trigger can activate the traumatic schema and cause traumatic states of mind. In the traumatic state it comes to an activation of sensoric, affective, motoric and cognitive components of the traumatic schema. It comes out a reproduction of the traumatic experience and a repetition of the time- and spaceless traumatic memory fragments. To avoid this reproduction for the therapy of victims, it is of a great importance for the therapist to recognise the etiology of the symptoms. If the traumatic background of the symptoms remain unknown, the therapy will fail in achieving the relevant changes of the transference relationship patterns.

Keywords
spiked drinks; date-rape; peritraumatic unconsciousness ; memory impairement; traumatic stress

Klaus Erich Kaehler

Zum Verhältnis von Phänomenologie und Psychologie bei Hegel und Husserl

Klaus Erich Kaehler

Zusammenfassung
Die Beziehung zwischen Psychologie und Phänomenologie ist aufschlussreich für das Gesamtverständnis der Aufgabe und Leistung der Philosophie Hegels und Husserls. Während jedoch Hegel der Lehre von den „Erscheinungsweisen des Geistes“ nur die Funktion eines subjektiven Bildungsweges zur Wirklichkeit und Wahrheit des Geistes als solchem zuschreibt, sieht Husserl in diesem Erscheinen das Eigenwesen des Psychischen und damit dessen grundlegende Bedeutung für alle Wahrheitsansprüche und die ursprüngliche Konstitution von Objektivität, die aller rein objektiv gerichteten Wissenschaft erkenntnis- und begründungstheoretisch schon vorausliegt. Der „phänomenologischen Psychologie“ kommt dabei eine Schlüsselstellung zu: Durch die phänomenologische und die eidetische Reduktion schafft sie einerseits für die Erkenntnis des Psychischen die apriorischen oder Wesensstrukturen und bereitet andererseits den Boden für die transzendentale Betrachtung und Begründung aller Erkenntnis in der ursprünglich leistenden Subjektivität.

Schlüsselwörter
Phänomenologie; Psychologie; Bewusstsein; phänomenologische, eidetische und transzendentale Reduktion

The Relationship of Phenomenology and Psychology in Hegel and Husserl

Summary
The relationship of Phenomenology with Psychology is crucial for the understanding and appraisal of the philosophy of Hegel and Husserl as well. However, Hegel’s doctrine of spirit’s phenomenal existence has the worth only of a subjective course of education for the truth and reality of spirit for himself, while on the other hand Husserl considers these appearances, the realm of consciousness, as the genuine field of the psychic, which he unravels in its foundational significance for truth claims and for the original constitution of objectivity, being epistemologically prior to objective sciences. The “phenomenological psychology” gains a key position: on the one hand it provides the essential a priori structures for every cognition of the psychic as such by means of phenomenological and eidetic reduction; on the other hand it opens up the transcendental reflexion and attitude revealing the foundation of knowledge within the originally achieving subjectivity.

Keywords
Phenomenology; psychology; consciousness; phenomenological, eidetical and transcendental reduction

Manfred Sauer und Sabine Emmerich

Beziehung basierte Integration: Ein Praxismodell integrierter Medizin

Manfred Sauer und Sabine Emmerich

Zusammenfassung
Wir stellen ein Praxismodell integrierter Medizin vor, das in einem 15 jährigen Feldversuch in der Behandlung von insgesamt 16 Patientinnen mit schweren neurologischen Erkrankungen erprobt wurde. Alle medizinischen, pflegerischen und therapeutischen Interventionen wurden auf der Basis einer systematischen Beziehungsgestaltung integriert. Das Ergebnis war bei allen Patientinnen eine Verbesserung des outcome und eine deutliche Reduktion der Behandlungskosten im Vergleich zur traditionellen Behandlung.

Schlüsselwörter
Neurologie; Psychotherapie; integrierte Medizin

Relationship Based Integration: A Practical model of Integrated Medicine

Summary
We describe a model of integrated medicine based on the experience gained from field trials conducted over 15 years involving the treatment of 16 patients with a severe neurological illness. All medical, nursing and therapeutic intervention was integrated on the basis of a systematic form of relationship. The result was that all patients made an improvement and there was a significant reduction in the corresponding costs compared with the cost of a traditional treatment.

Keywords
Neurology; psychotherapy; integrated medicine

Ina Maria Hinnenthal, Ester Manera und Mauro Cibin

Psychotraumatologie und Neuroplastizität: Theoretische Überlegungen und klinische Konsequenzen für ein stationäres Entwöhnungsprogramm für Alkohol- und Kokainabhängige

Ina Maria Hinnenthal, Ester Manera und Mauro Cibin



Zusammenfassung
Nach Cloninger (1988) wird Alkoholabhängigkeit im Wesentlichen in zwei Untergruppen aufgeteilt, eine Form (Typ I), die enger an Lebensereignisse und Traumata gebunden ist und eine andere Form (Typ II), in der eher genetische Komponenten und Charakterzüge eine Rolle spielen. Diese Kategorisierung hat sich im klinischen Alltag auch für Kokainabhängige bewährt. Die unterschiedlichen Behandlungsansätze in stationären Entwöhnungseinrichtungen aus psychotraumautologischer Sicht werden anhand einer klinischen Einrichtung aus Venedig dargestellt (Villa Soranzo). Zu einigen italienischen Besonderheiten wird Bezug genommen.

Schlüsselwörter
Abhängigkeit; Alkohol; Kokain; Psychotraumatologie; stationäre Entwöhnung; Italien

Psychotraumatology and neuroplasticity: theoretical approaches and clinical consequences during residential withdrawel in patients with alcohol or cocaine dependency. The example „Villa Soranzo“ (Tessera, Venice, Italy)

Summary
Cloninger (1988) describes two forms of alcohol dependency: type I, which is more, correlated to life events and traumatic stress, type II, which is more consequence of genetic aspects and personality characteristics. These categories from a clinical point of view are even useful for cocaine dependency patients. Varies kinds of therapeutic interventions in a residential setting are confronted regarding psychotraumatological aspects using the community “Villa Soranzo” at Venice as example. Some characteristics of the special Italian situation are reported.

Keywords
dependency; alcohol; cocaine; psychotraumatology; residential withdrawal

Léon Wurmser

Fünf philosophische Dimensionen der Psychoanalyse

Léon Wurmser

Zusammenfassung
Die Arbeit geht von vier philosophischen Voraussetzungen für Arbeit und Selbstverständnis der Psychoanalyse aus: die innige Beziehung oder das Dialogische als a priori Grundlage von Selbsterkenntnis und Heilung, der innere Konflikt als a priori Grundlage des Verstehens des Seelischen, die Unbewußtheit großer Teile von inneren Vorgängen und der besonderen Bedeutung des Gewissens darin, und schließlich die Eigengesetzlichkeit des Innenlebens. Diese sind nicht nur empirischer Natur, sondern sie bilden die Voraussetzung für diese Erfahrung, sind also letztlich philosophischer, nicht nur psychologischer Natur.

Diese vier Grundvoraussetzungen sind eng verbunden mit fünf Zentralbegriffen der philosophischen oder religiösen Tradition: Dialog, unbewusster Konflikt, Gewissen, mythisches Denken und Weisheit. Dialog ist an den Namen Platons und jetzt v.a. Bubers, Konflikt an Plato, Augustin, Goethe und jetzt v.a. an den Namen Nietzsches, die Infragestellung des Gewissens v.a. an Kants und wiederum an Nietzsches, das mythische Denken und seine Gesetzlichkeit an den Namen Cassirers geknüpft. Und zum Fünften, der Weisheit, werden ein paar Gedanken aus der jüdischen Tradition, und damit aus dem alten Mittleren Osten, angeführt.

Schlüsselwörter
Dialog; innerer Konflikt; Unbewusstes; Gewissen; Weisheit

Five philosophic dimensions of the psychoanalysis

Summary
The paper goes out from four basic philosophical presuppositions for the practice and self-understanding of psychoanalysis: the intimate relation and the dialogical principle as a priori foundation for self-knowledge and cure, inner conflict as a priori foundation for the understanding of inner life, the unconsciousness of large parts of mental processes and the special place held by the conscience in both inner conflict and unconsciousness; and the autonomy of the laws of inner life. These factors are not solely based on experience, but are the very presuppositions for such experience; i.e. they are of a philosophical, not just psychological nature.

These presuppositions are intimately connected and partly congruent with five central ideas of the philosophical and religious tradition: dialogue, unconscious conflict, conscience, mythical thinking, and wisdom. Dialogue evokes the names of Plato and now especially of Buber, conflict also of Plato, then of Augustinus, Goethe, and now especially of Nietzsche, the questioning of conscience the names of Kant and again of Nietzsche, mythical thinking and its lawfulness that of Cassirer. In regard to the fifth, wisdom, a few thoughts are adduced from Jewish (and with that of ancient Oriental) tradition

Keywords
dialogue; inner conflict; unconscious; conscience; sagacity

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