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Heft 4-2019

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Themenschwerpunkt
Komplementäre Traumatherapie
(Hrsg. Kurt Mosetter, Reiner Mosetter, Robert Bering)

Erfahrungen der klassischen Homöopathie in der Traumatherapie
Abstract
Bernadette Mansmann, Robert Matheis

Was kann die Akupunktur zur Behandlung der Posttraumatischen Belastungsstörung beitragen?
Abstract
Anne Marie Vester, Robert Bering

Somatic Movement als Komplementärtherapie. Die kinästhetische Auflösung von myofaszialen Schlingen als schmerz- und traumatherapeutische Intervention
Abstract
Kerstin Kussmaul

Die Strukturelle Körpertherapie und das Wechselspiel zwischen Faszien, Nervensystem und Psyche
Abstract
Herbert Grassmann

Spiel- und Musiktherapie mit geburts- und frühtraumatisierten Kindern
Abstract
Wolfgang Fasser

Zur Neurobiochemie psychotraumatischer Belastungen
Möglichkeiten der Regulation des „inneren Milieus“
Abstract
Kurt Mosetter

Diagnose häusliche Gewalt – Expertenaustausch im zentralasiatischen Tadschikistan
Abstract
Gisela Zurek, Michael Kamp, Martin Kamp, Robert Bering

Welche psychopathologische Alltagsbelastung weisen Männer in der Symptom-Checkliste (SCL-90-R) auf, die eine PTBS entwickelt haben?
Abstract
Anne Böckmann, Reinhard Pietrowsky, Robert Bering

Bernadette Mansmann, Robert Matheis

Erfahrungen der klassischen Homöopathie in der Traumatherapie
Bernadette Mansmann, Robert Matheis

Zusammenfassung
Anhand von zwei Fallbeschreibungen wird die komplementäre homöopathische Behandlung traumatisierter Patienten im Kontext einer psychotherapeutischen Praxis beschrieben. In der klassischen Homöopathie bildet die Gesamtheit aller Symptome das Bild der chronischen Erkrankung. Das Ähnlichkeitsprinzip „Similia similibus curantur‘‘ („Ähnliches möge mit Ähnlichem behandelt werden‘‘) bildet dabei die Grundlage der Arzneimittelwahl. In beiden Patientenfällen eröffnete die kundige homöopathische Behandlung neue Bewältigungsstrategien angesichts der traumatischen Erlebnisse aus der Vergangenheit. Wir schlussfolgern, dass die Homöopathie die Traumatherapie im Sinne der Wechselseitigkeit komplementär ergänzen kann.

Schlüsselwörter
Klassische Homöopathie, Trauma, Staphisagria, ­Aurum metallicum, vielschichtige Krankheit

Experience of the Classical Homeopathy in Trauma Therapie

Summary
Two case studies describe the complementary homeopathic treatment in traumatized patients in the context of a psychotherapy office. In classical homeopathy the collective symptoms indicate the picture of the personal disease. Similia similibus curantur‘ = ,like cures like’ is the basic principle for choosing the specific remedy. In both cases the competent homeopathic treatment opened up new coping strategy for the traumatic past experiences. We conclude that homeopathy can complement the trauma therapy in the sense of a reciprocal way.

Keywords
classical homeopathy, trauma, staphisagria, aurum metallicum, complex disease

Anne Marie Vester, Robert Bering

Was kann die Akupunktur zur Behandlung der Posttraumatischen Belastungsstörung beitragen?
Anne Marie Vester, Robert Bering

Zusammenfassung
Ist die Akupunktur zur komplementären Behandlung der Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) geeignet? Wir präsentieren zur Beantwortung ein Protokoll zur Regulation von spezifischen Symptomen einer PTBS, das wir Dynamic Earacupuncture Supported Trauma Regulation (DESTaR) nennen. Es beruht auf einer Kombination der Auriculotherapie (Ohrakupunktur) mit Techniken der psychotherapeutischen Konfrontationsbehandlung. Unsere Pilotstudie zeigt den erfolgreichen Regulationsverlauf von sieben Klienten mit einer PTBS, die mit DESTaR behandelt wurden.

Schlüsselwörter
Posttraumatische Belastungsstörung, Komplementäre Therapien, Akupunktur, Ohr-Chromotherapie, Dynamic Earacupuncture Supported Trauma Regulation (DESTaR)

Can Acupuncture be Useful for Treatment of PTSD Related Disorders?

Summary
We ask the question if acupuncture as a complementary method can contribute to the treatment of posttraumatic disorders (PTSD). We present a protocol for the regulation of specific symptoms of PTSD which we call Dynamic Earacupuncture Supported Trauma Regulation (DESTaR). It is based on a combination of earacupuncture and approaches of psychotherapeutic trauma confrontation. Our pilot study shows the successful course of regulations of seven treatment cases, that have been treated with DESTaR.

Keywords
Posttraumatic Stress Disorder, Complementary Therapies, Acupuncture, Auricular-Chromotherapie, Dynamic Earacupuncture Supported Trauma Regulation (DESTaR)









Kerstin Kussmaul

Somatic Movement als Komplementärtherapie. Die kinästhetische Auflösung von myofaszialen Schlingen als schmerz- und traumatherapeutische Intervention
Kerstin Kussmaul

Zusammenfassung
Die qualitative Beforschung von Myofaszien mittels somatic movement mit einer aus Tänzerinnen und Tänzern bestehenden Studiengruppe weist darauf hin, dass Faszien zu einer sensorischen Auflösung von ungelöster Muskelschlingenspannung und damit zu Schmerzfreiheit beitragen. Über die Zusammenführung von neuromuskulärer Regulation durch Myoreflextherapie und somatic movement wird eine Regulierung des Zentralen Nervensystems im Zusammenspiel mit bewussten Bewegungs- und Berührungserfahrungen erreicht. Diese methodische Bündelung kann einen wertvollen Beitrag für die therapeutische Arbeit sowohl mit Trauma- als auch mit Schmerzpatientinnen und -patienten leisten.

Schlüsselwörter
Schmerz, Myofaszie, Myoreflextherapie, somatic movement therapy, disassembling

Somatic Movement as complementary therapy – The kinesthetic deconstruction of myofascial loops as a pain- and traumatherapeutic intervention

Summary
The qualitative research of somatic movement on myofascia, using a studygroup of dancers, indicates that fascia may help to resolve tension in muscle loops, and thus may contribute to pain free movement. Through combining neuromuscular regulation as used in myoreflex therapy and somatic movement, the central nervous system regulates through concurring with deliberate movement and touch. This methodological pooling may make a valuable contribution for the therapeutic work with trauma and pain patients. The case study of a trauma and pain patient substantiates this approach

Keywords
pain, Myoreflex therapy, somatic movement therapy, disassembly

Herbert Grassmann

Die Strukturelle Körpertherapie und das Wechselspiel zwischen Faszien, Nervensystem und Psyche
Herbert Grassmann

Zusammenfassung
Dieser Beitrag über die Strukturelle Körpertherapie (SKT) geht der Frage nach, wie man mit KlientInnen arbeiten kann, die keinen (oder einen gestörten, traumatischen) Zugang zu ihrer Körperwahrnehmung haben. Neben der manuellen Arbeit am Fasziensystem spielt dabei die Bearbeitung psychologischer Informationen im Kontext der verkörperten Erfahrung eine wesentliche Rolle. Die Betrachtung einer Skoliose konkretisiert diese integrative Sicht- und Herangehensweise. Seelische und körperliche Aufrichtung und Sicherheit erweisen sich als komplementäre und gegenseitig bereichernde Themen- und Aufgabenfelder.

Schlüsselwörter
Skoliose, Faszien, Polyvagale Theorie, Körperschema, Körpergedächtnis

Structural Body Therapy and the Interplay Betweens Fascia System, Nervous System and Human Psyche

Summary
The following article explores how to work with clients who have no (or a disturbed, traumatic) access to their body perception. It represents the method of Structural Body Therapy (SKT). Besides the manual work on the fascia system, the processing of psychological information in the context of the embodied experience plays an essential role in this treatment method. The consideration of a scoliosis concretizes this integrative view and approach. To become more mental and physical straight and feel safe prove to be complementary and mutually enriching topics and tasks

Keywords
Scoliosis, fascia, polyvagal theory, body schema, body memory


Wolfgang Fasser

Spiel- und Musiktherapie mit geburts- und frühtraumatisierten Kindern
Wolfgang Fasser

Zusammenfassung
Der folgende Text soll Einblick geben in die kreative Spiel- und Musiktherapie mit geburts- und frühtraumatisierten Kindern. Begegnen, spielen und fördern sind die Grundessenz des therapeutischen Vorgehens und ermöglichen ein kindgerechtes Aufarbeiten der Traumata. Konzeptionelle und therapeutische Aspekte werden reflektiert und an einem Fallbeispiel die Praxis aufgezeigt.

Schlüsselwörter
multimodale Musiktherapie, integrative Musiktherapie, symbolisches Spiel, improvisatorisches Begleiten, beziehungsbasiertes Setting

Play Therapy and Music Therapy with Children Suffering from Early Childhood Trauma

Summary
The following text will provide insight into creative play therapy and music therapy with children suffering from early childhood trauma. The basic essence of the therapeutic approach consists of connecting, playing, and encouraging, all of which facilitate child-oriented rehabilitation from trauma. Conceptual and therapeutic aspects will be reviewed and practice will be shown illustrated by a case study.

Keywords
Multimodal Music Therapy, Integrative Music Therapy, Symbolic Play, Improvised Accompaniment, Relationship-Based Setting


Kurt Mosetter

Zur Neurobiochemie psychotraumatischer Belastungen.
Möglichkeiten der Regulation des „inneren Milieus“
Kurt Mosetter

Zusammenfassung
Psychotraumatischer Stress schlägt sich direkt im Körper symptomatisch nieder. Auf zellulärer Ebene zeigt sich dies in Störungen des Zucker- bzw. Energiestoffwechsels und in Dysfunktionen der Mitochondrien, auf der Funktionsebene der Organe in Störungen des Leberstoffwechsels und des Magen-Darm-Trakts sowie in Dysregulationen der bidirektionalen Organ-/Organ-Gehirn-Achsen. Umgekehrt generieren diese biologischen Vorgänge Aufwärts-Effekte; sie verursachen und prägen so psychische Symptome und Verhaltensmuster. Therapeutische und präventive Möglichkeiten werden abgeleitet und vorgestellt.

Schlüsselwörter
vitale Erschöpfung, zellulärer Burnout, bidirektionale Kommunikation, Darm-Gehirn-Achse, Ernährungsmedizin

On the Neurobiochemistry of Psychotraumatic Stress: Possibilities for Regulating the „Internal Milieu”

Summary
Psychotraumatic stress shows up directly in the body as a symptom. At the cellular level it shows itself in disorders of sugar metabolism and energy metabolism and in dysfunctions of the mitochrondia, at the function level of the organs in disorders of liver metabolism and of the gastro-intestinal tract as well as in dysregulation of the bi-directional organ-axis and organ-brain-axis. In return these biological processes create upward effects; they cause and influence mental symptoms and behavior patterns. Therapeutic and preventative possibilities are deduced and presented.

Keywords
vital exhaustion, cellular burnout, bidirectional communication, gut brain axis, nutritional medicine




Gisela Zurek et al.

Diagnose häusliche Gewalt – Expertenaustausch im zentralasiatischen Tadschikistan
Gisela Zurek, Michael Kamp, Martin Kamp, Robert Bering

Zusammenfassung
Beim Stichwort humanitäre Hilfe denken wir an Lebensmittel, Zelte, technisches und medizinisches know how. Wir beschreiben eine Initiative des Düsseldorfer Vereins TajikAid, humanitäre Hilfe in Tadschikistan durch psychotraumatologischen Wissenstransfer zu leisten. Welche Voraussetzungen müssen gegeben sein, dass ein muslimisch autoritär geprägtes Land in Zentralasien selbst die Diagnose „häusliche Gewalt“ stellt und den Erfahrungsaustausch mit der westlich geprägten Sichtweise von Frauen- und Menschenrechten sucht? Wir berichten aus Tadschikistan.

Schlüsselwörter
Tadschikistan, Frauen, häusliche Gewalt, TajikAid, Menschenrechte

Diagnosis Domestic Violence – Expert Exchange in Central Asian Tajikistan, human rights

Summary
When it comes to humanitarian aid, we think of food, tents, technical and medical know-how. We describe an initiative of the “Düsseldorfer Verein TajikAid” to provide humanitarian aid in Tajikistan through psychotraumatological transfer of knowledge. What are the prerequisites for a Muslim authoritarian country in Central Asia to make its own diagnosis of "domestic violence" and to seek the exchange of experience with the Western view of women's and human rights? We report from Tajikistan.

Keywords
Diagnosis Domestic Violence –Expert Exchange in Central Asian Tajikistan, human rights

Anne Böckmann, Reinhard Pietrowsky, Robert Bering

Welche psychopathologische Alltags­belastung weisen Männer in der Symptom-Checkliste (SCL-90-R) auf, die eine PTBS entwickelt haben?
Anne Böckmann, Reinhard Pietrowsky, Robert Bering

Zusammenfassung
Welches Muster der Symptomausprägung weisen Männer auf, die eine Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) entwickelt haben? Diese Fragestellung untersuchen wir auf der Grundlage der Symptom-Checkliste 90-R (SCL-90-R) unter Berücksichtigung von Traumaart, Traumatyp und Zeitpunkt der Primärtraumatisierung an einer Gelegenheitsstichprobe von (N=201) Männern. Somit liefert uns die Studie Normwerte für traumatisierte Männer für die Globalwerte der SCL-90 (N = 201), die in Verbindung mit einer vorveröffentlichten Studie zum Symptommuster bei Frauen einen Geschlechterunterschiedsvergleich erlaubt.

Schlüsselwörter
Symptom-Checkliste 90-R (SCL-90-R), Posttraumatische Belastungsstörung, Normierung, Typ-I-Trauma/Typ-II-Trauma, komorbide Störungen
Psychometric Properties and Standardization of the Symptom Checklist (SCL-90-R) in Men with Posttraumatic Stress Disorder

Summary
What are common symptom patterns for men diagnosed with a Posttraumatic Stress Disorder (PTSD)? We try to answer this question taking the following factors into account: kind of trauma, type of trauma and time since traumatization. This study provides us with a standardization of the global indices of SCL-90-R based on a sample of 201 male patients with posttraumatic stress disorder (PTSD). It further allows us, to compare men and women using the previously published study on symptom patterns for women.

Keywords
posttraumatic stress disorder (PTSD), Symptom-Checklist 90-R (SCL-R-90), standardization, type-I-trauma/type-II-trauma, comorbid disorder





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