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Heft 3d-2022

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Themenschwerpunkt
Entwicklung von Traumaambulanzen in Deutschland: Schnelle psychische Hilfe im SGB XIV
(Hrsg. Julia Schellong, Robert Bering)

Aktuelle Neuerungen im Sozialen Entschädigungsrecht
Abstract
Maria Monica Fuhrmann

Das Kölner Opferhilfemodell – Basis der Traumaambulanzen im kommenden SGB XIV
Abstract
Karin Abitz, Monika Becker-Fischer

Von der Opferschutzambulanz zur Komplexleistung in Nordrhein-Westfalen
Abstract
Robert Bering, Stefanie Ritz-Timme, Melanie Siegel, Gisela Zurek

Traumaambulanzen aus der Perspektive der Versorgungsämter
Abstract
Andreas Löbner, Thomas Breitfelder

OEG-Traumaambulanzen – Ein Überblick über den derzeitigen Forschungsstand
Abstract
Isabella Flatten-Whitehead, Miriam Rassenhofer

Traumaambulanzen nach OEG/SGB XIV im Versorgungsnetzwerk
Abstract
Julia Schellong

Wieso hast du dich nicht einfach gewehrt? Mythen und Stereotype über sexualisierte Gewalt und deren Bedeutung für Betroffene
Abstract
Lisa Metzler

Psychosoziale Folgen der Corona-Pandemie – eine Herausforderung für die Versorgungsstrukturen im deutschen Gesundheitssystem
Abstract
Alina Dahmen

Maria Monica Fuhrmann

Aktuelle Neuerungen im Sozialen Entschädigungsrecht
Maria Monica Fuhrmann

Zusammenfassung

Das Soziale Entschädigungsrecht wurde 2019 umfassend reformiert, wobei das neue Recht im Wesentlichen 2024 in Kraft tritt. Der Beitrag skizziert den Hintergrund der Reform und zeigt die wesentlichen Neuerungen auf. Kernstück des Neuen Sozialen Entschädigungsrechts sind die „Schnellen Hilfen", insbesondere die psychotherapeutische (Früh-)Intervention in der Traumaambulanz. Diese wird ausführlich dargestellt, ebenso das hierbei einschlägige niedrigschwellige Erleichterte Verfahren.

Schlüsselwörter
Soziales Entschädigungsrecht, Opferentschädigung, Gewaltopfer, psychische Gewalt, Traumaambulanz

Current Innovations in Social Compensation Law

Summary
The social-compensation law was reformed in 2019 and will largely come into force in January 2024. This article outlines the background to the reform and highlights the main innovations. The core of the New Social Compensation Law are the new „quick assistance services“, in particular psychotherapeutic (early) intervention in the trauma outpatient clinic. This is described in detail, as is the relevant low-threshold facilitated procedure.

Keywords
social-compensation law, victim compensation, victim, psychological violence, trauma outpatient clinic

Karin Abitz, Monika Becker-Fischer

Das Kölner Opferhilfemodell – Basis der Traumaambulanzen im kommenden SGB XIV
Karin Abitz, Monika Becker-Fischer

Zusammenfassung
Psychische Traumatisierungen bedürfen Möglichkeiten der Soforthilfe, um Chronifizierungen vorzubeugen. Hier setzt das Deutsche Institut für Psychotraumatologie mit dem Kölner Opferhilfemodell (KOM) an. Es ist Wegbereiter für die geplanten Änderungen des SGB XIV. Konzept, Praxis und Forschung des KOM werden dargestellt.

Schlüsselwörter
Opferhilfe, Trauma, Mehrdimensionale Psychodynamische Traumatherapie, Akutberatung, Kölner Opferhilfemodell, SGB XIV, Traumaambulanz


The Cologne Victim Assistance Model – Basis of the Trauma Health Care Center in the Upcoming SGB XlV

Summary
Psychological traumatization requires immediate help in order to prevent chronicity. This is where the German Institute for Psychotraumatology (DIPT) comes in with the Cologne Victim Assistance Model (KOM). It paves the way for the planned changes to SGB XIV. The concept, practice and research of the KOM are presented.

Keywords
victim support, Multidimensional psychodynamic trauma therapy, acut advice, trauma clinic, Cologne Victim Assistance Model




Robert Bering et al.

Von der Opferschutzambulanz zur Komplexleistung in Nordrhein-Westfalen
Robert Bering, Stefanie Ritz-Timme, Melanie Siegel, Gisela Zurek

Zusammenfassung
Im folgenden Artikel stellen wir uns die Frage, wie sich die Ausweitung des Kölner Opferhilfemodells (KOM) aus Sicht der Opferschutzambulanzen (zukünftig SGB XIV), aus Sicht der stationären Krankenbehandlung (SGB V), aus Sicht der medizinischen Rehabilitation (SGB IX) sowie aus Sicht der Rechtsmedizin in Nordrhein entwickelt hat. Wir kommen zum Ergebnis, dass sich die Ausläufer des KOM in Nordrhein zur sektoren- und rechtsraumübergreifenden Komplexleistungen entwickelt haben. Hierzu gehört auch die gerichtsfeste Dokumentation von Verletzungen durch Gewalteinwirkung.

Schlüsselwörter
Kölner Opferhilfemodell, posttraumatische Belastungsstörung, Rehabilitation, Rechtsmedizin, Opferschutzambulanz

From Victim Protection Outpatient Clinic to Complex Services in Nordrhein-Westfalen

Summary
In the following article, we ask how the expansion of the Cologne Victim Assistance Model (COM) has developed from the perspective of victim protection outpatient clinics (in future SGB XIV), from the perspective of inpatient medical treatment (SGB V), from the perspective of medical rehabilitation (SGB IX) as well as from the perspective of forensic medicine in North Rhine. We conclude that the offshoots of the COM in North Rhine have developed into cross-sectoral and cross-jurisdictional complex services. This also includes the court-proof documentation of injuries caused by violence.

Keywords
Cologne victim support model, post-traumatic stress disorder, rehabilitation, forensic medicine, victim protection clinic

Andreas Löbner, Thomas Breitfelder

Traumaambulanzen aus der Perspektive der Versorgungsämter
Andreas Löbner, Thomas Breitfelder

Zusammenfassung
Bisherige Regelungen für Gewaltopfer aus zum Beispiel dem Opferentschädigungsgesetz (OEG) oder dem Bundesversorgungsgesetz (BVG) sind künftig in einem neuen Sozialgesetzbuch (SGB XIV) vereint. Mit dem neuen Anspruch auf schnelle psychische Hilfe in Traumaambulanzen treffen zwei vollkommen verschiedene Professionen mit ihren jeweiligen Spezialisierungen, Zielrichtungen und Arbeitsvorgaben aufeinander. Der medizinische Heilauftrag trifft auf die oftmals stark formaljuristisch geprägte Versorgungsverwaltung. Das Bemühen um gegenseitiges Verständnis füreinander und die Kenntnis der Perspektive und Handlungsprämissen des jeweils „Anderen“ sind hier aus bisheriger Erfahrung sehr hilfreich und empfehlenswert.

Schlüsselwörter
Traumaambulanzen, Versorgungsverwaltung, soziales Entschädigungsrecht, Opferentschädigung, SGB XIV

Trauma Outpatient Clinics from the Perspective of the Care Administration

Summary
Previous regulations for victims of violence from, for example, the Victim Compensation Act (OEG) or the Federal Benefits Act (BVG) will in future be combined in a new Social Code (SGB XIV). With the new entitlement to rapid psychological help in trauma outpatient clinics, two completely different professions with their respective specializations, goals and work specifications come together. The medical healing mandate meets the often strongly formal-legalistic care administration. From past experience, it is very helpful and advisable to strive for mutual understanding and knowledge of the perspective and action premises of the "other" in each case.

Keywords
trauma outpatient clinics, care administration, social compensation law, victim compensation, social code SGB XIV

Isabella Flatten-Whitehead, Miriam Rassenhofer

OEG-Traumaambulanzen – Ein Überblick über den derzeitigen Forschungsstand
Isabella Flatten-Whitehead, Miriam Rassenhofer

Zusammenfassung
Seit fast 20 Jahren wächst die Zahl der OEG-Traumambulanzen in Deutschland. Dort können Opfer von Gewalttaten gemäß Opferentschädigungsrecht schnelle Hilfen in Form von psychotherapeutischen Frühinterventionen erhalten. Es liegen einige wenige Evaluationsstudien zu diesen OEG-Traumaambulanzen vor, welche in der vorliegenden Übersicht den aktuellen Forschungsstand darstellend zusammengefasst werden. Die Ergebnisse zeigen durchgängig signifikante Reduktionen der PTBS- und Depressionssymptomatik bei Gewaltopfern innerhalb durchschnittlich fünf benötigter Sitzungen der Frühintervention.

Schlüsselwörter
Opferentschädigungsgesetz, Traumaambulanzen, Schnelle Hilfen, Frühinterventionen, Gewaltopfer

Trauma Recovery Outpatient Treatment Centers under the German Crime Victims Compensation Act – A Brief Review of the Current State of Research

Summary
For nearly 20 years the amount of OEG-Outpatient treatment centers in Germany is rising. Victims of violent crime can get quick access to psychological help receiving early psychological interventions through the crime victims compensation act. On the basis of the few existing research studies evaluating the OEG-Outpatient treatments centers in Germany the current state of research is presented. The results show a highly significant reduction of the PTSD and depressive symptoms in victims of violent crime within an average of 5 sessions of early interventions needed.

Keywords
crime victims compensation act, trauma recovery outpatient treatment center, quick access to psychological help, early psychological intervention, victims of violent crime

Julia Schellong

Traumaambulanzen nach OEG/SGB XIV im Versorgungsnetzwerk
Julia Schellong

Zusammenfassung
Opfer von Gewalttaten haben bei psychischen Folgestörungen ein Anrecht auf zeitnahe Hilfe. Lange Wartezeiten auf einen Therapieplatz, geringer Bekanntheitsgrad von Hilfemöglichkeiten oder lange Anfahrtswege verzögern jedoch leitliniengerechte Behandlung. Insbesondere komplexe Traumafolgestörungen bedürfen einer komplexen Versorgungsstruktur. Ein dichtes und zeitlich rasch verfügbares Versorgungsnetzwerk, das traumainformiert, interdisziplinär und multiprofessionell orientiert ist, kann hier Versorgungslücken überbrücken. Diese Arbeit ist nicht ohne personelle Ressourcen zu leisten. Sie wird beispielhaft am Kompetenzzentrum Traumaambulanzen in Sachsen und durch die Initiative Traumanetz Seelische Gesundheit mit ihrem Förderverein dargestellt.

Schlüsselwörter

Traumaambulanzen, Vernetzung, Traumanetz, traumainformierte Versorgung, interdisziplinär und multiprofessionell

Trauma Outpatient Clinics According to Social Code OEG/SGB XIV in the Care Network

Summary

Victims of violent crimes have a right to prompt help in the event of psychological sequelae. However, long waiting times for a therapy place, low awareness of help options or long travel distances delay treatment in line with guidelines. Complex trauma sequelae in particular require a complex care structure. A dense and quickly available care network that is trauma-informed, interdisciplinary and multiprofessionally oriented can bridge gaps in care. This work cannot be done without human resources. It is exemplified by the Competence Center Trauma Outpatient Clinics in Saxony and by the initiative Traumanetz Seelische Gesundheit with its support association.

Keywords

trauma outpatient clinics, networking, trauma network, trauma-informed care, interdisciplinary and multiprofessionally



Lisa Metzler

Wieso hast du dich nicht einfach gewehrt? Mythen und Stereotype über sexualisierte Gewalt und deren Bedeutung für Betroffene
Lisa Metzler

Zusammenfassung
Nach wie vor sind Mythen und Stereotype über sexualisierte Gewalt in der Gesellschaft weit verbreitet. Sie führen zu einer Täterentlastung und zu einer Opferbelastung: Sexualisierte Gewalt wird verharmlost, Opfer werden stigmatisiert. Die suggerierte (Teil-)Schuld führt bei den Opfern zu Selbstvorwürfen und erschwert, professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen. In diesem Beitrag geht es darum, wie sich Mythen und Stereotype auf Bewältigungsprozesse von Opfern auswirken und wie sich Falschannahmen über sexualisierte Gewalt entkräften lassen.

Schlüsselwörter
Sexualisierte Gewalt, Opferbeschuldigung, Trauma, Bewältigungsprozesse, Psychosoziale Beratung

Why Didn’t You Just Fight Back? Myths and Stereotypes about Sexualized Violence and their Significance for Victims

Summary
Myths and stereotypes about sexualized violence are still widespread in today’s society. They lead to an exoneration of perpetrators and a burdening of victims: sexualized violence is played down, and victims are stigmatized. The suggested (partial) guilt results in victim blaming themselves and makes it more difficult for them to seek professional help. This paper is about how myths and stereotypes affect victims' coping processes and how misconceptions about sexualized violence can be rebutted.

Keywords
sexualized violence, victim blaming, trauma, coping processes, counselling





Alina Dahmen

Psychosoziale Folgen der Corona-Pandemie – eine Herausforderung für die Versorgungsstrukturen im deutschen Gesundheitssystem
Alina Dahmen

Zusammenfassung
Die Corona-Pandemie hat zu erheblichen Auswirkungen auf die psychische Gesundheit der Menschen geführt. Insbesondere schon vorher psychisch erkrankte Menschen haben auf Grund der gesetzlich vorgegebenen Eindämmungsmaßnahmen und der Verschlechterung der Versorgungssituation eine Aggravation ihrer Symptomatik erlebt. Da bereits vor der Pandemie die Behandlungskapazitäten ausgeschöpft waren, ist es notwendig, innovative Versorgungskonzepte zu entwickeln, die auch digitale Therapieangebote enthalten. Diese können genauso wirksam sein wie analoge Therapien und diese in ihrer Wirkung unterstützen.

Schlüsselwörter

psychische Erkrankungen, Corona-Pandemie, digitale Therapien

Psychosocial Consequences of the Corona Pandemic – a Challenge for the Care Structures in the German Health Care System

Summary
The Corona pandemic has had a considerable impact on people's mental health; in particular, people who were already suffering from mental illness have experienced an aggravation of their symptoms due to the legally prescribed containment measures and a deterioration in the care situation. Since the treatment capacities were already exhausted before the pandemic, it is necessary to develop innovative care concepts that also include digital therapy offers. These can be just as effective as analogue therapies and support them in their effect.

Keywords
mental illness, Corona pandemic, digital therapies

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Empfehlungen und Strategien [354 KB]

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