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Heft 1d-2022

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Themenschwerpunkt
Häusliche Gewalt
(
Hrsg. Anja Steingen)

Die gesundheitlichen Auswirkungen von häuslicher Gewalt für Frauen
Abstract
Silke Schwarz

Auswirkungen häuslicher Gewalt auf Kinder bzw. Jugendliche und Unterstützungsangebote
Abstract
Heinz Kindler

Die Dynamik von häuslicher Gewalt in bestehenden Paarbeziehungen und nach Beziehungsende
Abstract
Heike Küken-Beckmann, Nicole Kratky

Das Interventionsnetz bei häuslicher Gewalt – Akteure, Aufgaben und rechtliche Kooperationsmöglichkeiten in Deutschland
Abstract
Marion Ernst

Schutz und Beratung für gewalt­betroffene Frauen und deren Kinder – Struktur, Zugang und Hürden
Abstract
Johanna Thie

Der transgenerationale Zyklus: Vom misshandelten Kind zum Täter häuslicher Gewalt
Abstract
Anja Steingen

Täterarbeit und der Borderline Dysphoric Typus: Aktuelle Behandlungsmöglich­keiten und -grenzen
Abstract
Marc Thomas

Die Istanbul-Konvention: Die Rolle der Täterarbeit bei der Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen
Abstract
Gerhard Hafner

Welche Unterstützung das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ deutschlandweit bietet
Abstract
Stefanie Keienburg

Kinder- und Jugendintervention nach häuslicher Gewalt: „Der Wendepunkt“ der Diakonie Michaelshoven in Köln
Abstract
Regina Wilhelm

Jan Gysi
„Der Teufel mitten unter uns“: Kommentar zur SRF-Sendung „rec.“ über „Verschwörungserzählungen“

Silke Schwarz

Die gesundheitlichen Auswirkungen von häuslicher Gewalt für Frauen
Silke Schwarz

Zusammenfassung
Viele Frauen erleben in ihrer Partnerschaft oder im häuslichen Umfeld psychische, sexualisierte und/oder physische Gewalt, die zu ernsthaften, teils lebenslangen Gesundheitsproblemen führen kann. Viele Betroffene irren jahrelang durch das Gesundheitswesen, das die Beschwerden irrtümlicherweise nicht mit der Gewalterfahrung in Verbindung bringt. Dieser Artikel gibt einen Überblick über die gesundheitlichen Auswirkungen von Gewalt für betroffene Frauen. Zunächst werden die körperlichen und sozialen Folgen beschrieben. Danach werden die zahlreichen psychischen Beschwerden und typische Traumafolgestörungen erläutert.

Schlüsselwörter
Partnerschaftsgewalt, häusliche Gewalt, körperliche/soziale/psychische Folgen von Gewalt, Traumafolgestörungen

Health-related Impacts of Domestic Violence for Women

Summary
Many women experience intimate partner or domestic violence with severe and partially lifelong health impacts. In many cases, the health care system is not relating the reported symptoms to the violence experiences. This article gives an overview of health related impacts of violence. Physical and social impacts as well as mental health problems and trauma related disorders are described.

Keywords
intimate partner violence, domestic violence, physical/social/mental health impacts of violence, trauma related disorders



Heinz Kindler

Auswirkungen häuslicher Gewalt auf Kinder bzw. Jugendliche und Unterstützungsangebote
Heinz Kindler

Zusammenfassung
Häusliche Gewalt ist durch die wiederholt belegten negativen Langzeiteffekte ein wichtiges Kindeswohlthema. In einer Bevölkerungsstichprobe erfüllten etwa zehn Prozent der Jugendlichen, die jemals körperliche Gewalt zwischen Eltern erlebt hatten, die Kriterien einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS). Aufgrund mehrfach belegter Dosiseffekte sind die PTBS-Raten in klinischen Stichproben und Stichproben aus Frauenhäusern wesentlich höher. Interventionen zielen auf eine Beendigung der Gewalt und Unterstützung für Kinder und Bezugspersonen.

Schlüsselwörter
Häusliche Gewalt, Kinder, posttraumatische Belastungsstörung, Intervention

Impact of Domestic Violence on Children and Teenagers and Support Available toThem

Summary
Negative long-term effects of domestic violence have been replicated and are important for child welfare policy. In a population sample ten percent of all adolescents reporting any physical violence between parent figures fulfilled criteria for a posttraumatic stress disorder (PTSD) diagnosis. As dosis effects have repeatedley been shown PTSD rates in shelter or clinical samples are much higher. Interventions aim at stopping violence and providing support für children and caregivers.

Keywords
domestic violence, children, posttraumatic stress disorder, intervention

Heike Küken-Beckmann, Nicole Kratky

Die Dynamik von häuslicher Gewalt in bestehenden Paarbeziehungen und nach Beziehungsende
Heike Küken-Beckmann, Nicole Kratky

Zusammenfassung
Dargestellt werden dynamische Verlaufsstrukturen häuslicher Gewalt sowohl im Rahmen bestehender Paarbeziehungen als auch nach deren Beendigung. Die Dynamik bestehender Paarbeziehungen wird auf sog. Zyklusmodelle referiert, während sich die dargestellte Dynamik nach Beendigung der Paarbeziehung primär auf die parentale Kooperation im Sinne gemeinsamer Kinder der (vormals) Gewalterfahrenden und -ausübenden bezieht. Ergänzt werden die theoretischen Ausführungen durch praktische Impulse aus langjähriger beruflicher Tätigkeit im Rahmen familienrechtspsychologischer Begutachtung.

Schlüsselwörter
Häusliche Gewalt, Dynamik, Gewaltkreislauf, Verantwortungsübernahme, Trennung

The Dynamics of Domestic Violence in Existing and Divorced Intimate Relationships – A Theoretical and Practical View of Family Law Psychology

Summary
Dynamic structures of domestic violence are shown both in the context of existing couple relationships and after their termination. The dynamics of existing couple relationships are referred to so-called cycle models, while the dynamics after the end of the relationships primarily relate to parental cooperation concerning their children. Practical impulses from the authors' longtime professional experiences in the context of family law psychological assessment are added to the theoretical explanations.

Keywords
domestic violence, dynamic, circle of domestic violence, assumption of responsibility, divorce

Marion Ernst

Das Interventionsnetz bei häuslicher Gewalt – Akteure, Aufgaben und rechtliche Kooperationsmöglichkeiten in Deutschland
Marion Ernst

Zusammenfassung
Häusliche Gewalt ist ein weit verbreitetes, komplexes soziales Phänomen, dessen Bekämpfung einer gesamtgesellschaftlichen Antwort bedarf. Denn keine einzige Organisation ist in der Lage, dies alleine zu bewerkstelligen. Erforderlich ist eine aufeinander abgestimmte, ineinandergreifende Kooperation. Voraussetzung für das reibungslose Funktionieren ist die Kenntnis der Aufgaben und Befugnisse der wichtigsten zuständigen Organisationen wie auch der rechtlichen Grundlagen der Kooperation.

Schlüsselwörter
Bekämpfung häuslicher Gewalt, Interdisziplinäre Kooperation, Grenzen der Schweigepflicht, Interventionsnetz, Istanbul-Konvention

The Intervention Network against Domestic Violence – Key Persons, Tasks, and Legal Opportunities for Cooperation in Germany

Summary
Domestic violence is a widespread and complex social phenomenon, which requires a holistic response, as no single institution is able to manage it all alone. Coordinate and frictionless intervention needs the knowledge of the tasks and competences of each acteur and the legal conditions of cooperation.

Keywords
combatting domestic violence; interdisciplinary cooperation, networking, legal conditions, Istanbul Convention

Johanna Thie

Schutz und Beratung für gewalt­betroffene Frauen und deren Kinder – Struktur, Zugang und Hürden
Johanna Thie

Zusammenfassung
In Deutschland hat sich innerhalb der letzten Jahrzehnte ein differenziertes Hilfesystem für Schutz und Unterstützung bei häuslicher Gewalt aufgebaut. Doch noch immer existieren große Herausforderungen und Lücken im Hilfesystem. Der Beitrag gib einen Einblick über die Struktur und die Angebote der Einrichtungen, die Lücken sowie die uneinheitliche Finanzierung der Versorgungslandschaft.

Schlüsselwörter
Hilfesystem, Frauenhäuser, Fachberatungsstellen, Interventionsstellen, Migrantinnen

Protection and Advice for Women Impacted by Violence and Their Children – Structure, Access, and Barriers

Summary
In Germany, a sophisticated system for protection and aid in cases of domestic violence has been developed over the past decades. However, there are still major challenges and gaps in this support system. The article provides insight into its structure and what the institutions offer, as well as into the gaps and the inconsistent financing of interventions and treatment.

Keywords
support system, women's shelters, expert counseling centers, intervention centers, female migrants

Anja Steingen

Der transgenerationale Zyklus: Vom misshandelten Kind zum Täter häuslicher Gewalt
Anja Steingen

Zusammenfassung
Es gibt verschiedene Tätertypen häuslicher Gewalt, und bei allen zeigt sich ein enger, wenn auch nicht direkter, Zusammenhang zwischen Kindheitstraumata und dem Verüben von Paargewalt. Dieser wird u.a. durch posttraumatische Symptome vermittelt, die auch mit einer erhöhten Rückfälligkeit einhergehen. Täterarbeit sollte deshalb traumasensibel sein. Darüber hinaus kann die Unterscheidung von Tätertypen und die Berücksichtigung subtypspezifischer Besonderheiten perspektivisch zu gezielteren Interventionen führen. Um häusliche Gewalt nachhaltig zu reduzieren, müssen Täterprogramme in ein interinstitutionelles Netzwerk eingebunden sein.

Schlüsselwörter
Häusliche Gewalt, Täter, Kindheitstraumata, Persönlichkeitsstörungen, Täterarbeit

The Transgenerational Cycle: From a Maltreated Child to a Perpetrator of Domestic Violence

Summary
There are different types of domestic violence perpetrators and all of them show a close, if not direct, connection between childhood trauma and the perpetration of intimate partner violence. This is mediated, among other things, by post-traumatic symptoms, which are also associated with increased relapse. Work with perpetrators should therefore be trauma-sensitive and the differentiation between perpetrator types and the consideration of subtype-specific features can lead to more targeted interventions in the future. In order to sustainably reduce domestic violence, perpetrator programs must be integrated into an inter-institutional network.

Keywords
domestic violence, perpetrators, childhood trauma, personality disorders, perpetrator work

Marc Thomas

Täterarbeit und der Borderline Dysphoric Typus: Aktuelle Behandlungsmöglich­keiten und -grenzen
Marc Thomas

Zusammenfassung
Die Holzworth-Munroe & Stuart Tätertypologie spielt in der Täterarbeit eine zentrale Rolle. Empirische Untersuchungen und Erfahrungen aus der Praxis zeigen, dass für Täter des Subtyps Borderline/Dysphoric eine kognitiv-behaviorale Ausrichtung bisheriger Täterprogramme nur eine eingeschränkte Effektivität hat. Täterarbeit und Behandlungsfokus müssen für eine adäquate Gewaltbearbeitung für diesen Typus modifiziert und erweitert werden. Das Gruppensetting muss diesbezüglich prozesshaft, psychodynamisch und traumasensibel konzipiert sein. Zudem muss eine tätertypologisch-differenziertere Diagnostik und Risikoeinschätzung erfolgen.

Schlüsselwörter
häusliche Gewalt, Tätertypologie, kognitiv-behaviorale Straftäterbehandlung, Täterarbeit, Borderline/Dysphoric Typus, Responsivitätsprinzip

Work with Perpetrators and the Borderline Dysphoric Type: Current Treatment Options and Limits

Summary
The Holzworth-Munroe & Stuart batterer typology plays a central role in the work with perpetrators. Empirical studies and practical experience show that for perpetrators of the borderline/dysphoric subtype, a cognitive-behavioral orientation of previous perpetrator programs is only of limited effectiveness. The procedure in the work with perpetrators and the treatment focus in perpetrator programs must be modified and expanded for an adequate treatment of violence of this type. In this regard, the group setting must be designed in a process-based, psychodynamic and trauma-sensitive manner. In addition, a more differentiated diagnosis and risk assessment according to the type of offender must be carried out.

Keywords
domestic violence, batterer typology, cognitive-behavioral treatment for batterers, perpetrator work, borderline/dysphoric type, responsivity principle

Gerhard Hafner

Die Istanbul-Konvention: Die Rolle der Täterarbeit bei der Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen
Gerhard Hafner

Zusammenfassung
Die Istanbul-Konvention fokussiert die Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt und ist ein großer Erfolg der Frauenbewegung. Setzt die Täterarbeit diese klaren feministischen Ziele in ihrer praktischen Arbeit um?

Schlüsselwörter
Istanbul-Konvention, Menschenrechte, Feminismus, Täterarbeit, Prävention

The Istanbul Convention: The Role of the Work with Perpetrators in Preventing and Combating Violence against Women

Summary
The Istanbul Convention aims to prevent and combat violence against women and domestic violence. It is a big success of the women’s movement. The article asks if the work with perpetrators implements this feminist goals.

Keywords
Istanbul Convention, human rights, feminism, work with perpetrators, prevention

Stefanie Keienburg

Welche Unterstützung das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ deutschlandweit bietet
Stefanie Keienburg

Zusammenfassung
Der Beitrag zeigt, welche Unterstützung das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ als Erstanlaufstelle für gewaltbetroffene Frauen leistet. Darüber hinaus können sich Menschen aus deren sozialem Umfeld sowie Fachkräfte an das Hilfetelefon wenden. Insbesondere in der gegenwärtigen pandemiebedingten Krisensituation schließt das Hilfetelefon Beratungslücken: Die Beraterinnen sind unter der Rufnummer 08000 116 016 und online auf www.hilfetelefon.de 365 Tage im Jahr rund um die Uhr zu allen Formen von Gewalt erreichbar. Die Beratung erfolgt anonym, vertraulich, barrierefrei und in 17 Fremdsprachen.

Schlüsselwörter
Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“, Erstberatung, gewaltbetroffene Frauen, Krisenintervention, Pandemie

The Support the Telephone Hotline „Violence against Women" Offers throughout Germany

Summary
This article shows which support the telephone hotline "Violence against Women" offers women impacted by violence as a first point of call. In addition members of their social environment as well as professional helpers can turn to this hotline. Particularly in the current crisis situation caused by the pandemic, the telephone hotline closes the gaps in counseling services. The counselors can be reached all 365 days of the year around the clock under the telephone number 08000 116 016 and online at www.hilfetelefon.de in case of violence in any form. Conversations are completely anonymous, confidential, and with barrier-free access in 17 different languages.

Keywords
hotline help telephone "Violence against Women", first consultation, women impacted by violence, crisis intervention, pandemic

Regina Wilhelm

Kinder- und Jugendintervention nach häuslicher Gewalt: „Der Wendepunkt“ der Diakonie Michaelshoven in Köln
Regina Wilhelm

Zusammenfassung
Kinder, die Opfer von häuslicher Gewalt wurden, haben einen Unterstützungsbedarf, dem der gewaltbetroffene Elternteil in der gegenwärtigen, eigenen krisenhaften Lebenssituation häufig nicht oder nur unzureichend gerecht werden kann. „Der Wendepunkt“, ein integriertes Angebot des Frauenberatungs- und Gewaltschutzzentrums der Diakonie Michaelshoven in Köln, hat deshalb neben der Gewaltschutzberatung gewaltbetroffener Frauen ein paralleles Angebot zur Unterstützung von Kindern und Jugendlichen entwickelt, die häusliche Gewalt miterlebt haben. Die Beratung wird bzgl. Alter der Kinder/Jugendlichen, Dauer und Art der Gewalt sowie auf die individuelle Situation und Bedürfnisse abgestimmt.

Schlüsselwörter
Intervention für Kinder, Häusliche Gewalt, Krisenintervention

Child and Youth Intervention after Domestic Violence: "Der Wendepunkt" („The Turning Point“) of the Diakonie Michaelshoven in Cologne

Summary
Children who have been victims of domestic violence have a need for support that the parent affected by violence is often unable or insufficient to meet in his or her own current crisis-ridden life situation. “The turning point” of Diakonie Michaelshoven in Cologne has therefore developed a parallel offer to support children and young people who have experienced domestic violence in addition to advice on protection against violence for women affected by violence. The counseling is based on age, type of violence and individual needs.

Keywords
interventions for children, domestic violence, crisis intervention

Jan Gysi

„Der Teufel mitten unter uns“: Kommentar zur SRF-Sendung „rec.“ über „Verschwörungserzählungen“

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Sexualisierte Gewalt

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