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Heft 2/2004

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Themenschwerpunkt:
Diagnostik und Behandlung von traumatisierten Flüchtlingen

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Sepp Graessner
Abstract
Unsichere Orte – Zum Verhältnis von innerer und äußerer Sicherheit von Traumatisierten und zur Verantwortung von Therapeuten

Ferdinand Haenel
Abstract
Diagnostik, Differentialdiagnostik und komorbide Störungen bei Folter- und Bürgerkriegsüberlebenden

Barbara Preitler
AbstractFolter erzeugt Hilflosigkeit – Überlegungen zu möglichen therapeutischen Konzepten wider die Hilflosigkeit

Eva Schaeffer
Abstract
Tanz- und Bewegungstherapie mit traumatisierten Flüchtlingen

Ingrid Egger
Abstract
"Ich kann dich nicht wissen ..."
Annäherung an eine kultursensible Psychotherapie mit Flüchtlingen und Migranten

Angelika Birck
Abstract
PEGI – Psychoedukative Gruppen zur interkulturellen Traumatherapie

Nachruf auf Dr. phil. Angelika Birck [13 KB]

Internetressourcen zu Flucht, Asyl und Folter [25 KB]

Sepp Graessner

Zusammenfassung
Der Beitrag stellt die verquickten Beziehungen zwischen innerer und äußerer Ortssicherheit bei der Traumabehandlung von Flüchtlingen dar und fordert das damit notwendige Eintreten des Therapeuten für beide Ebenen des Schutzes und der Linderung ein. Der Autor lädt zur Diskussion historischer, ethischer und anderer Grenzstationen ein.

Insecure places – the relationship between internal and external security of traumatized persons and the responsibility of psychotherapists
Summary
The following contribution describes the amalgamated relationship between external safety and internal security which are the goals of psychotherapy with traumatized refugees. Therapists have to deal with both sides of existence. Historical and ethical perspectives are discussed.

Ferdinand Haenel

Zusammenfassung
Der folgende Beitrag präsentiert einen Querschnitt möglicher psychisch reaktiver Folter- und Bürgerkriegsfolgen einschließlich komorbider Störungen sowie ihre differentialdiagnostischen Abgrenzungen anhand klinischer Fallbeispiele aus dem Behandlungszentrum für Folteropfer in Berlin. Denn es ist keineswegs der Fall, dass sich das Spektrum psychisch reaktiver Folterfolgen auf die posttraumatische Belastungsstörung oder andauernde Persönlichkeitsveränderungen nach Extrembelastung beschränkt.
Diagnosing survivors of torture and war – differential diagnosis and comorbid disorders

Summary
The following article presents a cross-section of possible psychological sequelae of torture and civil war including possible comorbid disorders as well as differential diagnostic delimitations based on case studies from the Berlin Center for the Treatment of Torture Victims. For it is not the case that the spectrum of psychological torture sequelae is limited to post-traumatic stress disorder or enduring personality change after catastrophic experience.

Barbara Preitler

Zusammenfassung
Flüchtlinge, die vor Folter und Krieg fliehen mussten, waren und sind auf vielfache Weise vollkommen hilflos Situationen ausgeliefert, die traumatisch erlebt werden. In der psychotherapeutischen Arbeit müssen alle diese traumatischen Erlebnisse zur Sprache kommen dürfen und verstanden werden. Psychotherapie kann Zeugenschaft und Begleitung für die verschiedenen Formen der Traumabewältigung anbieten und ist immer auch ein Stück weit Trauerbegleitung.

Torture Creates Helplessness – Possibilities of Therapeutic Concepts Against Helplessness and Victimisation
Summary
Many refugees suffered from war and torture in their home countries. They became victimized and survived traumatizing situations in helpless terror. In psychotherapy, we have to talk about cumulative and ongoing traumatic experiences in the countries of origin as well as in the country of exile. Psychotherapists can witness, accompany and facilitate the coping with trauma and mourning.

Eva Schaeffer

Zusammenfassung
In diesem Kapitel werden tanz- und bewegungstherapeutische Methoden für traumatisierte Flüchtlinge vorgestellt und anhand von zahlreichen Fallbeispielen aus der Arbeit im Psychosozialen Zentrum für Flüchtlinge (PSZ) Düsseldorf konkretisiert. Aufgrund der somatosensorischen Speicherung traumatischer Gedächtnisinhalte eignen sich körperorientierte Methoden besonders in Kombination mit verbalen psychotherapeutischen Methoden. Das tanztherapeutische Vorgehen erfordert bei diesem Klientel sowohl trauma- als auch kulturspezifische Adaptionen. Die Integration der tanz- und bewegungstherapeutischen Elemente in die Traumatherapie, die Einbindung von Dolmetschern in dieses Setting und die Frage des Körperkontaktes werden erläutert. Übungen zum Grounding, Realitätsverankerung, Wahrnehmungsreorganisation, Ressourcenstärkung, Traumabearbeitung und zur Handlungsaktivierung werden ausführlich dargestellt.

Dance and movement therapy with traumatized refugees

Summary
In this chapter dance-and movement specific psychotherapy methods for traumatized refugees are presented. Various case studies are offered to clarify the meaning of this approach. Because of the somatosensoric encoding of traumatic experiences body-centered psychotherapy is a useful technic in combination with verbal psychotherapeutic methods. The dance therapy approach needs trauma and culture specific adaptions. The integration of dance and movement therapy elements into trauma therapy, the setting with translating persons and the issue of body contact are discussed. Exercises concerning grounding, orientation to reality, reorganisation of perception, dealing with the traumatic experiences and stimulation to activity are described in detail.

Ingrid Egger

Zusammenfassung
In diesem Beitrag soll ausgehend von der eigenen gesellschaftspolitischen Einbettung psychotherapeutischer Arbeit mit Flüchtlingen und Migranten eine Standortbestimmung des Arbeitsbereiches unternommen werden. Diese Standorte stellen sozusagen das Basislager unserer Reise durch fremde Kulturen und Lebenswelten dar. Anhand der praktischen und exemplarischen Arbeit im Verein ZEBRA, einem Zentrum zur sozialmedizinischen, rechtlichen und kulturellen Betreuung von Ausländern und Ausländerinnen in Graz, Österreich, wird gezeigt, welche Ausstattung und welche Reisebegleiter uns für diese Aufgabe unverzichtbar erscheinen.
„I cannot know you ...“
Approaches of culture sensitive psychotherapy with refugees and migrants

Summary
In this short essay I describe some possibilities and risks of culture-sensitive psychotherapy with refugees and migrants. I want to locate these activities in a socio-political system to stress the basis of our journey into foreign cultures and environments. Our experience with practical and exemplary work in the association ZEBRA, a center for juridical, cultural and clinical counselling and care for foreigners in Austria demonstrates, which equipment and which travel companions are indispensable for this task.

Angelika Birck

Zusammenfassung
Das vorgestellte psychoedukative Gruppenkonzept für traumatisierte Flüchtlinge wurde im Behandlungszentrum für Folteropfer Berlin entwickelt und bisher mit kurdischen, iranischen, bosnischen und kosovo-albanischen Flüchtlingen angewendet. Die Gruppenteilnehmer unterschieden sich außerdem in Geschlecht, Sprache sowie im Bildungsgrad. Möglichkeiten, mit solchen gemischten Gruppen niederschwellig, strukturiert und kognitiv-orientiert zu arbeiten, werden aufgezeigt und der Einfluss kultureller Unterschiede auf das Krankheitsverhalten diskutiert. Struktur und Themen der einzelnen Sitzungen werden beschrieben, dabei wird anhand von Beispielen deutlich, wie kulturelle Unterschiede, die durch niedriges Schulbildungsniveau oft verstärkt werden, im therapeutischen Handeln berücksichtigt werden können.

PEGI – Transcultural psychoeducation in trauma therapy groups SummaryWe present a concept of psychoeducational group therapy for traumatized refugees, which has been developed in the Center for the Treatment of Torture Survivors in Berlin, Germany. Until now there have been therapy groups with Kurdish, Iranian, Bosnian and Kosovo-Albanian refugees. All participants suffered from posttraumatic disorders, but groups were heterogenous regarding gender, country of origin and language as well as level of school education. Possibilities of highly structured and cognitive oriented interventions are discussed. Cultural differences in health beliefs and illness behavior are integrated into the approach. We describe the structure and topics of our sessions and give examples for handling cultural and educational differences in psychoeducation.

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