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Heft 3-2016

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Themenschwerpunkt
Resilienz und Vulnerabilität
(Hrsg. Rosmarie Barwinski)

Auflösen von Entwicklungsblockaden – Förderung von Resilienz in der Psychotherapie und Beratung
Abstract
Rosmarie Barwinski

Vulnerabilität und das Konzept des leiblich Unbewussten – eine entwicklungsorientierte Betrachtung
Abstract
Manfred Sauer, Sabine Emmerich

Kompetenztraining oder Entwicklungsförderung? Was macht Kinder resilient?
Abstract
Frank Pinterowitsch, Monika Dreiner

Die Bedeutung existenzieller Fragen in der Behandlung traumatisierter Menschen. Erfahrung einer „vierten Dimension“ in der therapeutischen Beziehung
Abstract
Bettina Stormanns

Vom Stress zur Herzenskraft – Chan Mi Gong für Unternehmen
Zuzana Šebková

Resilienzstärkung auf Gemeinde-Ebene – Eine Strategie gegen geschlechts­spezifische Gewalt und gegen Konflikte zwischen Gastgemeinden und Geflüchteten
Abstract
Karin Griese, Alena Mehlau

Wie sich Scham und Schuld infolge interpersonaler Traumatisierung auswirken
Abstract
Nele Marie Wolf, Robert Bering

Rosmarie Barwinski

Auflösen von Entwicklungsblockaden – Förderung von Resilienz in der Psychotherapie und Beratung
Rosmarie Barwinski

Zusammenfassung

Nach Jean Piaget ist Entwicklung ein Prozess, in dem das Individuum sich seinen Umweltbedingungen anpasst und aufgrund dieser Anpassung innere Veränderungen vollzieht, die wiederum einen Einfluss auf die Gestaltung seiner äußeren Lebensbedingungen haben. Diese inneren Veränderungen sind es, die meiner Meinung nach einen Menschen vulnerabel oder resilient machen. Im Beitrag wird ausgeführt, dass auf Widersprüchen beruhende psychische Krisen Entwicklungspotenzial besitzen. Wie konkret entwicklungshemmende Widersprüche in der Psychotherapie aufgelöst werden können, um Resilienz zu fördern, wird anhand eines Stufenmodells aufgezeigt und mittels eines Fallbeispiels illustriert.

Schlüsselwörter
Resilienz, reflektierende Abstraktion, Dialektik, Entwicklungsblockaden, Trauma

Dissolving blockages development – promoting resilience in psychotherapy and counseling

Summary
After Jean Piaget development is a process in which the individual adapts to his environment and due to this adaptation takes internal changes, which in turn have an impact on the design of its external conditions of life. These internal changes are the ones that make my opinion a person vulnerable or resilient. In the article it is stated that based on contradictions mental crises have development potential. How concretely development inhibiting contradictions in psychotherapy can be resolved in order to promote resilience, is demonstrated in a graduated model and illustrated by a case study.

Keywords
resilience, reflective abstraction, dialectic, development blockages, trauma

Manfred Sauer, Sabine Emmerich

Vulnerabilität und das Konzept des leiblich Unbewussten – eine entwicklungsorientierte Betrachtung
Manfred Sauer, Sabine Emmerich

Zusammenfassung

Nach dem bio-psycho-sozialen Krankheits-Modell der psychosomatischen Medizin entscheidet über Gesundheit und Krankheit weder die Beschaffenheit des Subjekts noch die der Umwelt alleine, sondern die Relation zwischen beiden, ihre gegenseitige Passung bzw. ein Passungsverlust. Mit der Geburt beginnt eine spezifisch menschliche Vulnerabilität, wenn die Passung zwischen dem leiblich Unbewussten des Neugeborenen und der je individuellen Subjekt-Objekt-Beziehung durch eine schlechte Umwelt, die als Übergriff erlebt wird, und oder durch traumatische Situationserfahrungen belastet ist. Bei Manifestation einer Krankheit hat sich als Behandlungsmethode die Gestaltung einer therapeutisch hilfreichen Umwelt im Rahmen einer systemischen Team-Arbeit und Therapieplanung besonders bewährt.

Schlüsselwörter
leiblich Unbewusstes, Subjekt-Objekt-Beziehung, Vulnerabilität, systemische Teamarbeit und systemische Therapieplanung.

Vulnerability and the bodily unconscious an development-oriented reflection

Summary
According to the bio-psycho-social model of disease neither the condition of the subject nor the environment alone decide about health or illness, but rather the relation of the two towards each other, their mutual adaption or lackof adaptation. With birth a specific human vulnerability comes into existence when the adaptation between the bodily unconscious of the newborn and the respective individual subject-object relation is burdened by an unfavourableenvironment or a traumatic experience of some situation. When a diseasebecomes manifest the shaping of a therapeutic helpful environment as a vital frame for a systhematic team work and the planning of the therapy has become most succesful.

Keywords
Body-soul existence, the relation organism and environment, prenatal development, bodily unconscious.

Frank Pinterowitsch, Monika Dreiner

Kompetenztraining oder Entwicklungsförderung? Was macht Kinder resilient?
Frank Pinterowitsch, Monika Dreiner

Zusammenfassung

Die Erforschung der Traumafolgestörungen hat sehr individuelle Bewältigungsverläufe gezeigt. Bei Kindern stellte sich als ein wesentlicher Faktor die Bindungsorganisation der Kindern und deren Bezugspersonen heraus. Auch hat sich die Blickrichtung von der Defizitorientierung auf die Ressourcen und Fähigkeiten von Betroffenen verschoben. Studien belegen eindrucksvoll, dass Kinder eines Jahrgangs, die im gleichen Lebensumfeld leben die alltäglichen und speziellen Lebensbelastungen sehr verschieden bewältigen. Obwohl alle Studien die Bedeutung der frühen Mutter-Kind Beziehung erkannten, findet dies nur in wenigen Trainingsprogrammen einen Raum. Der Aufsatz möchte darauf hinweisen, dass Resilienzförderung im eigentlichen Sinne Entwicklungsförderung bedeutet.

Schlüsselwörter
Bindungsorganisation, Interne Arbeitsmodelle, Resilienztraining, Resilienzfaktoren, Trauma

Skills training or promoting development? What makes children resilient?

Summary
Exploring traumatic disorders has shown very individual ways of coping. Especially in children it turned out, what great importance the attachment organization of children and their respective caregivers has. Also the viewing direction changed from deficit orientation to the resources and capabilities that the persons concerned. Studies impressively showed how children of an age who live in the same living environment cope with everyday and special stresses of life very differently. Although all studies recognized the importance of early mother-child relationship, this takes attention in only a few programs. The essay should point out that promoting resilience means promoting development in the true sense.

Keywords
attachment organization, internal working models, resilience training, resilience factors, trauma

Bettina Stormanns

Die Bedeutung existenzieller Fragen in der Behandlung traumatisierter Menschen. Erfahrung einer „vierten Dimension“ in der therapeutischen Beziehung
Bettina Stormanns

Zusammenfassung

Existenzielle Themen betreffen das Leben als solches und den Sinn der Existenz. Insbesondere traumatisierte Patientinnen1 setzen sich meist intensiv mit dieser Seite des Lebens auseinander, was zu einer besonderen Differenzierung mit ganz eigenen konstruktiven Entwicklungen führen kann. In der therapeutischen Beziehung lässt sich mit der Thematisierung existenzieller Fragestellungen eine jenseits der bekannten „dritten Dimension“ des intersubjektiven Raums liegende, übergeordnete „vierte Dimension“ erschließen. Hierzu bedarf es auf Seiten der Therapeutin der Bereitschaft, sich selbst auf existenzielle Themen einzulassen und Spiritualität im Sinne erlebbarer Transzendenz als Möglichkeit zuzulassen.

Schlüsselwörter
Existenzielle Themen, intersubjektiver Raum, „vierte Dimension“, Spiritualität/Transzendenz

The Importance of Existential Questions in the Treatment of Traumatised People experiencing a “fourth dimension” in the therapeutic relationship

Summary
Existential questions refer to life as such and the meaning of existence. Especially traumatised patients are often concerned with these issues. Frequently this leads the affected person to an intensive involvement with these questions of life and to a differentiation that under certain circumstances may foster constructive personal development. Addressing existential questions makes the emergence of a “fourth dimension” possible beyond the well-known “third dimension” of the intersubjective space in therapeutic relationships. For this purpose it is necessary for the therapist to be willing to concern herself with existential questions and accept spirituality in the sense of transcendence that can be directly experienced.

Keywords
existential themes, intersubjective space, „fourth dimension“, spirituality/transcendence

Karin Griese, Alena Mehlau

Resilienzstärkung auf Gemeinde-Ebene – Eine Strategie gegen geschlechts­spezifische Gewalt und gegen Konflikte zwischen Gastgemeinden und Geflüchteten
Karin Griese, Alena Mehlau

Zusammenfassung

Die internationalen Frauenrechtsorganisationen medica mondiale und medica Liberia haben in Liberia über mehrere Jahre hinweg psychosoziale Strukturen aufgebaut, die zur Stärkung von Resilienz auf Gemeindeebene beitragen. Neben der Beschreibung dieser Strukturen wird beleuchtet, warum community-Resilienz zur Prävention geschlechtsspezifischer Gewalt wesentlich ist und darüber hinaus auch zum Erhalt einer Willkommenskultur gegenüber Geflüchteten einen wesentlichen Beitrag leisten kann.

Schlüsselwörter
sexualisierte Gewalt, Traumasensibilität, Resilienz, Geflüchtete, psychosoziale Arbeit

Strengthening Resilience at Community Level. A strategy against gender-based ­violence and against conflicts between host communities and refugees/IDP

Summary
Over several years, the international women’s rights organisations medica mondiale and medica Liberia have been able to establish psychosocial structures that essentially contribute to strengthening resilience on community level. In addition to an outline of these respective structures, the article provides answers to the question why community resilience is essential to the prevention of gender-based violence and, on top of that, crucial to maintaining a welcome culture towards refugees.

Keywords
sexualised violence, trauma-sensitivity, resilience, refugees, psychosocial work

Nele Marie Wolf, Robert Bering

Wie sich Scham und Schuld infolge interpersonaler Traumatisierung auswirken
Nele Marie Wolf, Robert Bering

Zusammenfassung
Scham- und Schuldgefühle erfüllen im Alltagsleben wichtige soziale Funktionen. Der folgende Artikel untersucht die Bedingungen, unter denen sie nicht mehr zur Resilienz, sondern zur Entstehung psychischer Störungen, insbesondere der Posttraumatischen Belastungsstörung beitragen. Wir schlussfolgern, dass Scham- und Schuldgefühle unmittelbar mit interpersonaler Psychotraumatisierung und den damit assoziierten Folgen auf psychopathogener Ebene verbunden sind.

Schlüsselwörter
Scham, Schuld, interpersonale Traumatisierung, Posttraumatische Belastungsstörung, Resilienz

Implications of shame and guilt in consequence of interpersonal traumatization

Summary
In everyday life feelings of shame and guilt fulfill important social functions. This article deals with the conditions on which they contribute no longer to a person’s resilience but rather to the etiology of psychiatric disorders with special regard to Posttraumatic Stress Disorder. It is reasoned that feelings of shame and guilt are directly associated with interpersonal traumatization and its psychopathological aftermath.

Keywords
shame, guilt, interpersonal traumatization, Posttraumatic Stress Disorder, resilience

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