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Hinweise für Rezensionen


Trauma - Zeitschrift für Psychotraumatologie und ihre Anwendungen

Richtlinien für Rezensionen


Rezensionen beziehen sich auf alle Medieneinheiten (Monografien und Herausgeberwerke, CD-Roms etc.) aus dem Gebiet der Psychotraumatologie als Querschnittsfach verschiedener Fachdisziplinen, die zusammenfassend als Disziplinen einer Psychologischen Medizin bezeichnet werden. Versteht man ein Fach als Dialog einer wissenschaftlichen Gemeinschaft, so soll eine Rezension die Leserschaft möglichst kurz und präzise über den Kern des wissenschaftlichen Beitrags informieren, also insbesondere über Erkenntnisse, die nicht schon Allgemeingut sind. Im interdisziplinären Dialog (Psychotraumatologie als Querschnittsfach verschiedener Disziplinen der Psychologischen Medizin) sollte die Rezension die für die Psychotraumatologie relevanten Aspekte des Beitrags herausstellen, ebenso die interdisziplinäre Bedeutung psychotraumatologischer Erkenntnisse.

Rezensionen sollten

1. sich in der Regel auf wichtige Neuerscheinungen beziehen, die im letzten oder laufenden Kalenderjahr erschienen sind.

2. In Ausnahmefällen können auch Arbeiten besprochen werden, deren Erscheinungsdatum länger zurückliegt, sofern sie einen systematischen Beitrag enthalten, der in der bisherigen fachlichen Diskussion zu wenig beachtet wurde. Dies sollte in der Rezension begründet und herausgearbeitet werden.

3. einen Umfang von zwei Manuskriptseiten nicht überschreiten.

4. sich gliedern nach folgenden Überlegungen

a) Welches Ziel verfolgt die Arbeit?

b) Wie ordnet sich dieses Ziel und dieser Beitrag ein in den bisherigen Diskurs innerhalb der Psychotraumatologie sowie interdisziplinär in die Fächer der Psychologischen Medizin? Da niemand hier über absolutes Wissen verfügt, müssen Rezensenten hier natürlich von ihrem persönlichen Wissensstand ausgehen und dürfen dies auch deutlich machen.

c) Kurzdarstellung der wichtigsten Thesen und Erkenntnisse.

d) den genuin neuen Beitrag des Werkes zum Forschungsfeld hervorheben

e) Beurteilung, Kriterium 1: kritische Würdigung: Wieweit sind die eigenen Zielsetzungen erreicht? Wieweit bewegt sich der Beitrag auf dem aktuellen Stand des wissenschaftlichen Dialogs? Negativ vermerkt werden sollte z.B. eine fehlende oder eingeschränkte Rezeption wichtiger Beiträge anderer Autoren im Themengebiet.

f) Beurteilung, Kriterium 2 - Wissenschaftliches Niveau des Beitrags, Kriterien: Theoretische Fundierung? Empirische Fundierung (quantitativ und/oder qualitativ, systematische vs. anekdotische klinische Empirie)? Verankerung im aktuellen Diskussions- und Forschungsstand?

g) Zusammenfassende Gesamtbewertung: Positionierung des Werkes innerhalb des aktuellen Forschungsstands und wissenschaftlichen Dialogs und seine Implikationen für die klinische Praxis. Reine Inhaltswiedergaben sind also zu vermeiden, vielmehr sollen die jeweiligen Inhalte kritisch eingeordnet und explizit bewertet werden.


5. den potenziellen Interessentenkreis explizieren. Hier sollte eine Polarisierung von klinisch vs. wissenschaftlich möglichst vermieden werden, da "Trauma" u.a. das Ziel verfolgt, auch „klinische Empirie“ wissenschaftlich zu begründen.

6. vollständige bibliografische Angaben enthalten: Autor, Titel, Verlag und Verlagsort, Erscheinungsjahr, Preis, ISBN o.ä.

7. sich formal an den Richtlinien zur Manuskriptgestaltung der Deutschen Gesellschaft für Psychologie orientieren: Deutsche Gesellschaft für Psychologie (Hrsg.). (1997). Richtlinien zur Manuskriptgestaltung. 2., überarbeitete und erweiterte Aufl. Göttingen: Hogrefe.


Sammelbesprechungen sind ebenso möglich.
Hierbei handelt es sich um Besprechungen zweier (oder mehrerer) Publikationen zu einem Themenfeld, um über die vergleichende Besprechung den Beitrag dieser Medieneinheiten zu dem jeweiligen Forschungsbereich/Fragestellung herauszuarbeiten. Sammelbesprechungen sind nicht misszuverstehen als eine Aneinanderreihung von Einzelbesprechungen. Vielmehr sollten die spezifischen Beiträge der einzelnen Werke kontrastierend herausgehoben werden.

Rezensionsexemplare können ggf. über die Redaktion (Dr. Gerd Wenninger, E-Mail: verlag@asanger.de) angefordert werden (Rückgabe notwendig, falls Rezension nicht zustandekommt).

Über die Veröffentlichung einer Rezension entscheiden Redaktion und Herausgeber.

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