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SELBSTBEJAHUNG ALS WEG AUS DEM TRAUMA |
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Jürg Hartmann, Regina Sichart-Hartmann, Dennis Danner (Hrsg.) Selbstbejahung als Weg aus dem Trauma 2011, 272 S., 29.50 Euro (556-4)
Das Fördern der Selbstbejahung von Klienten ist eine schulenübergreifendes Konzept und zentrales Moment in allen wirksamen therapeutischen Interventionen. Die Gesellschaft für angewandte Psychologie (GAP) hat mit ihrer "Psychologie der Selbstbejahung" ein übergeordnetes Konzept entwickelt, in dem Klaus Grawes Wirksamkeitsfaktoren unterschiedlicher Therapieverfahren Ressourcenorientierung, Problemaktualisierung, Problembearbeitung und Klärungsarbeit integriert sind.
Die Beiträge im Sammelband sind die Früchte langjähriger Forschungsarbeit und Praxis der GAP. Die Autoren thematisieren jeweils bestimmte Aspekte der Selbstbejahung sowie der Zerstörung von Selbstbejahung durch traumatische Erlebnisse und zeigen u.a. auf, wie Klienten durch Selbstbejahung ihre Stärken in der Therapie erfahren und ihren Weg aus dem Trauma finden können. Mit Beiträgen u.a. über • Traumapsychologie und Hirnphysiologie • Traumatisierte Selbstexploration • Mobbing aus psychotraumatologischer Sicht • Chronische Trauer als dissoziative Störung • Die Behandlung dissoziierter Abwehr.
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"Fazit: Das Buch ist verständlich geschrieben und das GAP-Konzept überzeugend dargestellt und eingesetzt. Lesenswert ist es für alle, die mit Traumatisierten arbeiten - Helfende und TherapeutInnen. Es eröffnet neue, konstruktive und hilfreiche Perspektiven für einen nicht nur Schulen übergreifenden Ansatz, sondern auch eine erfolgreichere Unterstützung für den Weg aus dem Trauma." (Dr. Michaela Schumacher, in: socialnet)
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