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HELMUT BACH: SCHRIFTEN ZUR PSYCHOANALYSE |
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Helmut Bach Schriften zur Psychoanalyse und Psychotherapie Herausgegeben von Henriette Felici-Bach und Werner Köpp. 2004, ca. 430 S., Festeinband, € 15,- (Reduzierter Preis) (3-89334-433-0)
Helmut Bach (1922-2002), Nervenarzt, Psychoanalytiker und Professor am Psychologischen Institut der Freien Universität Berlin, hatte einen prägenden Einfluss auf die Psychoanalyse in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg. Das vorliegende Buch enthält Nachdrucke früherer Publikationen und unveröffentlichte Manuskripte, die er besonders wichtig fand und noch kurz vor seinem Tod für einen Abdruck vorgesehen hatte. Gleichzeitig repräsentieren diese Schriften seine Arbeitsschwerpunkte: Psychoanalyse und Gesellschaft, die psychoanalytische Behandlung von Psychosen und strukturellen Ich- bzw. Borderlinestörungen, Depression und Angst, Weiterentwicklungen der Behandlungstechnik und schließlich Fragen der Traumanalyse. In seinen Arbeiten spürt man jene Lust an Kritik und Selbstkritik, von der er im Berlin der 60er Jahre geprägt wurde und mit der er aktiv in die damalige Psychiatriedebatte eingegriffen hat. Die vorgelegten Schriften spiegeln eindrucksvoll einen Teil der Entwicklung psychoanalytischer Theorie im Nachkriegsdeutschland und zeigen außerdem das Menschenbild eines Psychoanalytikers, der als Lehrender immer auch Lernender blieb.
Zu den HerausgeberInnen: Dipl. Psych. Henriette Felici-Bach (geb. 1967), Forschung, klinische und lehrende Tätigkeit der Ethnopsychiatrie am Centre Devereux, Université de Paris 8 Priv. Doz. Dr. med. Werner Köpp (geb. 1949), Psychoanalytiker und Hochschullehrer für Psychosomatik an der Freien Universität Berlin
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