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ALTER UND ALTERN IN RUSSLAND |
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Fred Karl, Olga Krasnova (Hg.) Alter und Altern in Russland 2002, 173 S., kt., € 14.-, SFr. 28.- (370-9)
„Aufgrund ihrer sehr unterschiedlichen Zugangsweise und der thematischen Vielfalt vermitteln sie (die einzelnen Kapitel) ein sehr vielschichtiges Bild der gegenwärtigen Probleme älterer Menschen in Rußland ... „...Nutzen des Buches: eine Einführung in die Probleme ältere Menschen Russlands aus verscheidenen Perspektiven zu geben.“ (Ulf Brunnbauer, in Ost-Wet-Informationen, Graz, Nr. 4/2002) Der ökonomische und politische Zusammenbruch der Sowjetunion ist Auslöser dafür, daß die Lebenserwartung in Russland heftig eingebrochen ist. Wie in Deutschland hat auch in Russland die heutige ältere Generation den ökonomischen und infrastrukturellen Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg geleistet. Sie erlebt im Alter nun Armut und Existenznot. 80 % der russischen Rentner müssen mit einer Rente unterhalb des Existenzminimums auskommen. Zusätzlich sind sie von einem Wertverlust betroffen, der ihre Lebensleistungen entwertet, ihre politische Biographie als verfehlt bilanziert. Zur materiellen Verarmung und Unsicherheit kommt die psychosoziale Verunsicherung hinzu. Ist es eine solche Kombination von Bedingungen und Faktoren, die zu ganz anderen Alterungsverläufen führen kann, als wir sie derzeit in unserem Kulturkreis mit immer rüstigeren Rentnerinnen und Rentnern erleben? Alter und Altern in Russland bieten eine beunruhigende Kontrastfolie zu den in Westeuropa als sicher gewähnten Lebensentwürfen und Erwartungen.
Der deutschsprachigen Fachöffentlichkeit bieten die Beiträge russischer und deutscher Autoren einen aktuellen Einblick in die Lebenssituation der älteren Generation in Russland im ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts.
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Aufgrund ihrer sehr unterschiedlichen Zugangsweise und der thematischen Vielfalt vermitteln sie (die einzelnen Kapitel) ein sehr vielschichtiges Bild der gegenwärtigen Probleme älterer Menschen in Rußland ...Nutzen des Buches: eine Einführung in die Probeleme älterer Menschen Russlands aus verschiedenen Perspektiven zu geben.“ (Ulf Brunnbauer, in Ost-Wet-Informationen, Graz, Nr. 4/2002)
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