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PSYCHISCHES LEBEN IM SPIEGEL DER ERZÄHLUNG |
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Brigitte Boothe, Agnes von Wyl, Res Wepfer Psychisches Leben im Spiegel der Erzählung Eine narrative Psychotherapiestudie. 1998, 253 S., kt., € 25.-, SFr. 48.-, (343-1) Wie profilieren sich Ratsuchende in der Therapie als individuelle Erzählerpersönlichkeiten? Welchen Gewinn hat die Erschließung narrativer Dynamik für therapeutisches Handeln? Wie ist es, eine Fledermaus zu sein? – ein fundamentales Denkproblem für jeden, der in die Abgründe des Leib-Seele-Problems blickt. Denn eine Aussicht auf eine Antwort besteht nicht, selbst wenn wir versuchten, kopfabwärts im Dachstuhl zu hängen. Das „fühlende Dasein“ der Fledermaus Lotte bliebe uns verschlossen. Anders verhält es sich bei unseren Mitmenschen – jedenfalls ist uns deren Lebensgefühl zugänglich, wenn sie sich uns öffnen und wenn wir uns in ihrer „Eröffnung“ zurechtfinden. Autorinnen und Autor dieses Buches gingen im Rahmen eines vierjährigen Forschungsprojekts der Frage nach, wie Ratsuchende sich als individuelle Erzählerpersönlichkeiten profilieren, ob diese Profile bereits aus der jeweils ersten (Initial-) Erzählung deutlich werden können und welchen Gewinn die Erschließung narrativer Dynamik für psychotherapeutisches Handeln bringt.
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