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GENDER – TRAUMA – SUCHT |
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Silke Birgitta Gahleitner, Connie Lee Gunderson (Hg.) Gender – Trauma – Sucht Neues aus Forschung, Diagnostik und Praxis. Mit einem Geleitwort von Michaela Huber. 2. Auflage 2009, 340 Seiten, 34,50 Euro (542-7)
Bisher haben sich nur wenige Publikationen den geschlechtsspezifischen Unterschieden in der Traumabewältigung gewidmet. Gewalt erleiden beide Geschlechter, aber in anderer Weise. Wie und warum Mädchen und Frauen anders auf erlittene Traumata reagieren als Jungen und Männer, warum Jungen/Männer eher "explodieren", Mädchen/Frauen eher "implodieren" – wie Michaela Huber in Ihrem Geleitwort gegenüberstellt – und wie sich die unterschiedlichen Verarbeitungsmechanismen auf das Suchtverhalten auswirken, steht im Mittelpunkt dieses Sammelbandes.
Dieser Band entstand aus mehrjähriger Zusammenarbeit von WissenschaftlerInnen und PraktikerInnen in Deutschland und in den USA. Sie suchten Antworten auf die Frage, wie Frauen und Männer optimal bei der Bewältigung von Traumata unterstützt werden können. "Gender – Tauma – Sucht" ist eine Fortführung und Perspektiverweiterung des 2008 erschienenen Buchs "Frauen – Trauma – Sucht".
Über die Herausgeberinnen
Silke Birgitta Gahleitner, Professorin für Sozialarbeit und Klinische Psychologie an der Alice Salomon Hochschule, Berlin. Arbeitsschwerpunkte u.a. Traumatherapie, Genderforschung, häusliche Gewalt.;
Connie Lee Gunderson, Sozialarbeiterin (M.A.), geprüfte Suchtberaterin in den USA. Gründerin von „newbeginnings“, einer Einrichtung für ganzheitliche Fort- und Weiterbildung sowie Genesung von Trauma und Sucht.
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