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PSYCHOANALYT. THERAPIE MIT FRÜH TRAUMAT. PATIENTEN |
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Monika Götz-Goerke Psychoanalytische Therapie mit früh traumatisierten Patienten Innere und gemalte Bilder als therapeutischer Zugangsweg beigraavierenden und kumulativen Mikrotraumata der Kindheit. 2007, 302 Seiten, 27 Abb., Euro 29,- (470-5)
Viele Patienten erfahren in ihrer Kindheit seelische Verletzungen und Grausamkeiten, die ihnen Eltern und Erzieher durch Gleichgültigkeit, Uneinfühlsamkeit, emotionales Verlassen oder massive Entwertung zufügen. Die frühen Traumatisierungen können zu einer massiven Beeinträchtigung ihrer seelischen Entwicklung führen und die Ausbildung eines starken und gesunden Ichs verhindern. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn die mikrotraumatischen Erfahrungen immer wieder – kumulativ – in Situationen gemacht wurden, in denen das Ich des Kindes aufgrund von noch nicht ausgereiften Schutz- und Abwehrstrategien überfordert ist. Die Psychoanalytikerin M. Götz-Goerke nutzt die Macht der inneren und gemalten Bildern ihrer traumatisierten Patienten und gewährt dem Leser einen faszinierenden Einblick in ihre therapeutische „Werkstatt„. Bilder und Bildsymbole erleichtern ihr im therapeutischen Prozess zum einen die Annäherung an die frühen Verletzungen und starren Schutzhaltungen der Patienten. Zum anderen weisen innere und gemalte Bilder auf zentrale Behandlungswiderstände hin und können dadurch helfen, ineffektive Behandlungszeit zu verkürzen oder sogar zu verhindern. Die Art des inneren Bildes (z.B. Schreckensbild) oder des Bildsymbols (z.B. tiefe Schlucht, beschattete Pflanze) weist den Weg zum Patienten und erleichtert, ihn möglichst genau auf der Ebene (z.B. präödipale Ebene) abzuholen, wo er aktuell steht.
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