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AMBIVALENZ |
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Elisabeth Otscheret Ambivalenz Geschichte und Interpretation der menschlichen Zwiespältigkeit. 1988, 161 S., kt., € 18.-, SFr. 34.- (137-4). Vergriffen
Die Autorin dieses Buches, so Stefan Heinz Herzka in seinem Vorwort, „hat mit Umsicht und Begeisterung die Arbeit auf sich genommen, eine zeitgemäße Sichtweise der Ambivalenz herauszuarbeiten und das dialogische Denken dabei auf ein zentrales Problem der menschlichen Entwicklung, der Psychologie und Psychiatrie sowie der Therapie anzuwenden. ... Die Dialogik hat ihre Geschichte, die bis ins Altertum zurückreicht und über einzelne Forscher, wie etwa im 12. Jahrhundert Maimonides oder in unserem Jahrhundert Martin Buber, zu den gegenwärtigen Tagungen und Publikationen hinführt. Aber erst in unserer Neuzeit hat das dialogische Grundprinzip die Bedeutung erreicht, welche im konkreten Sinne des Wortes entscheidend ist.“
Aus dem Inhalt: • Der Ambivalenzbegriff in verschiedenen psychologischen Theorien • Normalität und Notwendigkeit der Ambivalenz • Autonomiegewinnung durch Nutzung des Ambivalenzkonflikts • Ambivalenz in der Gesellschaft • Ambivalenz als Chance
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